Die erste Woche mit meinem Daith Piercing („Migräne“ Piercing)

Nun habe ich mein Daith Piercing, welches man manchmal auch unter „Migräne Piercing“ hört und liest schon eine Woche.

Natürlich kann man in der Zeit absolut nicht sagen, ob es gegen Migräne wirklich hilft. Aber ich kann all denen mit meinem heutigen Beitrag die Angst vor dem Piercing nehmen, die schon länger darüber nachdenken, es sich stechen zu lassen.

Der Besuch beim Piercer

Natürlich wäre es gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht aufgeregt war. Ich weiß, dass ich ein Schisser bin und genauso bin ich auch zum Piercer. Allein wäre ich nie gegangen. Ich hing meinem Mann aber schon ewig in den Ohren, daher hat er mich nun angesackt, nachdem ich ihn mal wieder auf einer Preisaktion bei „meinem“ Piercer verlinkt habe. Hier habe ich mein Tattoo her und meine anderen Piercings. Man könnte meinen, dass ich es gewöhnt bin… Sagen wir es mit den Worten von Sebastian, dem Piercer: „80- 90% der Krankenschwestern sind Schisser!“
Ich würde sagen, das trifft es sehr gut.

Dank seiner lieben Worte, seiner Geduld und seiner lockeren Art habe ich das piercen gut überstanden. Ganz ohne Schatzi´s  Händchen zu zerdrücken , denn diese habe ich nicht mal drücken müssen:)
Das „stechen“ selbst war im nachhinein gar nicht sooo schlimm, das einsetzen der Banane und dann das zu schrauen war für mich das schlimmste. Schließlich war frisch eine Nadel durch das „Loch“ durch gegangen und nun wurde wieder drin rum manipuliert. Aber auch das überlebt man und ich bin froh und stolz, dass ich es gemacht habe.
Danach gab es noch ein paar Stückchen Traubenzucker und dann war ich noch etwas angespannt aber relativ schmerzfrei mit meiner besseren Hälfte shoppen.

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Die erste Woche

Direkt am Tag des Stechens war der Wechsel von kalt zu warm das schlimmste. Okayyy die erste Nacht war auch nicht so der Burner, denn ich durfte mich nicht auf das Ohr legen, hätte es sowieso nicht hinbekommen, da jegliches manipulieren schon schmerzhaft war.

Zur Pflege hab es übrigens spezielles Desinfektionsmittel, für mich zum sprühen, da die Stelle ja doch eher schwer zu erreichen ist, da man ja nichts sieht… außer man hält sich einen Spiegel davor.

Von Tag zu Tag wurde der Schmerz weniger, natürlich merkt man es schon extrem, wenn man ran kommt. Eine Herausforderung war auf Arbeit das nutzen des Stethoskops ohne Schmerzen zu verursachen.

Alles in allem kann man aber sagen, dass jeder Tag schmerzfreier war und auch das Schlafen entspannter war auch wenn ich immer noch nicht auf dem Ohr schlafe.

Mitte der Woche habe ich mich dann erstmals getraut mit Wattestäbchen die Eintrittsstellen zu säubern. Ich bin bisher echt froh über die Wundheilung und so kann ich an Tag 6 und 7 sagen, dass es nicht entzündet ist, die Wundflüssigkeit nicht mehr vorhanden ist und ich immer noch sehr zufrieden bin. Einzig stört mich gerade, dass die Banane sich um 180 Grad gedreht hat und ich sie (noch) nicht drehen kann, weil das doch noch etwas ziept und ich auch nicht ran komme 🙂

Und nun kommen wir zur spannenden Frage, die Kopfschmerzen.

Migräne hatte ich in der Woche nicht, allerdings möchte ich das nicht überbewerten, da ich die letzten Wochen auch keine Migräne hatte. Einmal hatte ich aber ziemlich starken Spannungskopfschmerz, den ich auch nicht mit Yoga, Kühlung und Schmerzmitteln in den Griff bekommen habe. Ich denke aber hier hat ein stressiger Dienst, das schlechte Schlafen und allgemein eine Verspannung im Nacken dafür gesorgt.

Phonto (5)

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12 Gedanken zu “Die erste Woche mit meinem Daith Piercing („Migräne“ Piercing)

  1. Huhu,

    ich würde mich sehr freuen, wenn Du nach Beobachtung nochmal bezüglich der Migräne berichten könntest. Wenn das wirklich helfen sollte, muss ich das unbedingt wissen 🙂

    Sieht aufjedenfall schick aus.

    Liebe Grüße
    Konzi

  2. ich hab gar nicht gewusst, dass es sowas gibt, aber könnte Sinn ergeben, hat fast was von einer dauerhaften Akupunktur. Oder ist es nur Placebo? Weiß jemand mehr? lg

  3. okidok, hilft das Piercing weiterhin? Ich wünsche es dir. Es gibt wie fast überall im Leben unterschiedliche Meinungen. Es handelt sich um einen Akupunkturpunkt der mit dem dem Magen- Darm Bereich in Verbindung steht. Akupunkteure meinen, dass durch das Daith Piercing der Punkt womöglich für immer zerstört wird. Viele berichten aber das es ihnen hilft zumindest eine zeitlang. Durch das Stechen ist es oft recht lange geschwollen, und könnte meiner Meinung nach genau den Punkt betreffen, daher auch weniger Kopfschmerzen. Früher wurde übrigens auch in Ohrläppchen gestochen um die Sehkraft zu verbessern (bis ins 18. Jahrhundert rum). Ich kann die Verzweiflung etwas gegen die Migräne zu unternehmen ganz gut nachvollziehen, ich hatte Migräne mit 13, oder 14 Jahren 2mal und mir hats gereicht. Schmerzen, Übelkeit, Drehschwindel. Wenn einem ein Daithpiercing gefällt, kann man nix falsch machen, würde ich sagen, denn auch regelmäßige Akupunktursitzungen muss man sich erst mal leisten können. Trotzdem ist es wohl eine Glückssache, vielleicht ist es nah am Nerv und hilft die Migräneschmerzen zu unterdrücken, vielleicht auch nicht. Der Piercer braucht auf alle Fälle großes Geschick für diese Stelle. Und was man auch nicht vergessen darf, erhöhtes Infektionsrisiko und lange Abheilzeiten, da der Knorpel nicht stark durchblutet wird. Liebe Grüße Julia

    • Naja im Endeffekt gibt es immer Kritiker. Viele kritisieren ja auch Ohrringe allgemein, weil man sich damit Punkte zerstören könnte und würde. Ich habe bisher zum Glück immer noch keine Migräne gehabt.

      • super das freut mich, na man probiert was geht sag ich immer und wirklich schaden kann man sich da nicht, da muss man schon ordentlich Pech haben. Übrigens, alles Gute für dein baldiges Wuzi-Baby:) freu mich für euch:) lg

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