6 Monate später

Jetzt, wo Anfang März 2018 ist kam mir mal wieder in den Sinn, wie es denn vor einem halben Jahr, Anfang Oktober 2017 so aussah.

Ich hatte kurz vorher erfahren, dass ich im Jahr 2017 nicht mehr auf Intensivstation wechseln darf, stattdessen noch eine kleine Ehrenrunde auf meiner alten Station drehen „darf“. Lange hatte ich dafür gekämpft, dass ich dort weg komme und mich beruflich weiter entwickeln kann. Dann kam die Zusage und ich hatte schon den Dienstplan auf der neuen Station. Und dann kam eine Woche vorm geplanten Wechsel doch alles anders. Damals echt ein kleiner „Weltuntergang“ für mich, denn auf der Station, wo ich gearbeitet habe, habe ich mich schon lange nicht mehr wohl gefühlt.

Und heute, heute ist mir mal wieder bewusst geworden, dass ich es zum 1.1.18 doch geschafft habe auf Intensivstation zu kommen und was das ganze körperlich und seelisch mit mir macht.

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Ich lerne viel, gerate auch mal an meine Grenzen, keine Frage aber ich bin glücklich, ich habe weniger Kopfschmerzen und jeden Tag aufs neue merke ich, dass es die beste Entscheidung war. Für mich fachlich aber auch körperlich und seelisch.
Ich geh wieder gern auf Arbeit und muss innerlich immer wieder über ehemalige Kollegen lachen, die sich noch mit mir in einer Umkleide umziehen. Natürlich funktioniert der Buschfunkt auch immer und man hört so einiges, was sich entwickelt hat, nachdem ich gegangen bin. Das heißt nicht, dass diese Veränderungen immer positiv sind, sagen wir mal so, es gibt einen Wandel, welcher Art lasse ich offen stehen.

Und genau das ist der Punkt an dem mir immer wieder bewusst ist, dass diese Menschen sich ihre „Qualitytime“ kaputt machen. Darum muss ich auch innerlich über sie lachen. Sie schimpfen, motzen und sind unzufrieden.

An der Stelle möchte ich euch bitte etwas mitgeben. Sobald ihr merkt, dass es euch über längeren Zeitraum nicht gut geht, sei es privat oder beruflich, dann reflektiert, woran es liegt und schaut, ob ihr daran was ändern könnt.
Ich habe mich Langezeit genauso gequält und nicht gewusst, wie ich weiter machen soll. Es geht aber weiter. Bei mir war das Problem beruflich und ich habe etwas geändert.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, ich weiß. Daher sind Veränderungen nie leicht aber scheut euch nicht davor.

Man lebt nur einmal und das Leben ist lebenswert.

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