Schwangerschaftsprobleme Teil 2- Was Esse ich?

So langsam kann ich eine kleine „Serie“ aus den Schwangerschaftsproblemen machen. Da ich die Idee irgendwie gut finde, werde ich das durch die Schwangerschaft auch immer mal wieder machen.
Nachdem ich euch nun in Teil 1 schon erzählt habe, was ich so anziehe bzw. vor welchen Problemen ich da so stand geht es heute um das Thema “ Was esse ich?“
Wer den ersten Beitrag nicht kennt, der kann ihn HIER nachlesen. (Ihr gelangt direkt zu meinem Blogpost)

Um ehrlich zu sein, war im ersten Monat der Schwangerschaft das Essen kein Problem. Das ist auch kein Wunder, denn schließlich ist man im ersten Monat „nur“ 2 Wochen schwanger und hier spielt sich die Befruchtung ab. Anfang des 2ten Monats hatte ich auch noch keine Probleme mit dem Essen, ich wusste ja noch nicht mal, dass ich schwanger bin und hatte auch keine Anzeichen. Erst so ab Schwangerschaftswoche 7 ging das Problem Übelkeit und was esse ich so richtig los. Morgens gab es immer Übelkeit. An Essen bin ich nicht ran gekommen. Ich war froh, wenn mein Tee und meine Folsäure drinnen geblieben ist. Irgendwann nach dem Mittag bin ich dann an Cornflakes und Knäckebrot ran gekommen. Manchmal haben wir gekocht, meist lief es aber darauf hinaus, dass ich dann keinen Appetit mehr hatte, sobald das Essen auf dem Tisch war. Oder ich habe 3 Bissen gegessen und war pappsatt und voll.

Irgendwann verlagerte sich die Übelkeit dann auf den ganzen Tag. Das waren die schwersten Wochen, denn ich hatte A keinen Appetit auf Essen und B selbst wenn dieser da gewesen wäre, ich wäre nicht ran gekommen. Also gab es Salzstangen und Tee, sowie viel Wasser und die meiste Zeit habe ich auch geschlafen.

Weiter im Verlauf, nun schon im 3ten Monat der Schwangerschaft angekommen hatte ich Tage, an denen ich keine Übelkeit hatte, allerdings auch keinen Appetit. Ich habe mich dann irgendwie von dem ernährt, was da war. Habe mir Suppen selbst gekocht und wenn ich Lust hatte, dann habe ich mir Sushi ohne Fisch gekauft. Doch weil ich von der Ideenlosigkeit echt genervt war, auf der Waage abgenommen hatte bzw. mein Gewicht Plus/Minus 400 Gramm gehalten habe und irgendwie mir nichts zu Essen vorstellen konnte, habe ich angefangen Listen zu schreiben mit Gerichten, die mir denn schmecken.

Damit fahre ich ganz gut. Jetzt, im 4ten Monat der Schwangerschaft komme ich schon morgens an mein Brötchen ran, vor ein paar Wochen war daran nicht zu denken. Die Übelkeit wird langsam immer besser, Ausnahmen bestätigen aber manchmal die Regel.

Alles in allem ist der Appetit aber da. Ich könnte nicht von Gelüsten sprechen oder irgendwas, was ich gar nicht mag. Da hat sich im Vergleich zu vor der Schwangerschaft nichts getan. Ich denke, dass so langsam das Gewicht nach oben gehen wird. Meine Hebamme und auch meine Frauenärztin sagen immer, dass sich das Baby nimmt, was es braucht nur ich eben die leidtragende bin. Das merke ich auch manchmal an absoluter Abgeschlagenheit, Kreislaufproblemen und Müdigkeit.

Was ich nicht mache, das sind die ganze „Listen“ für Schwangere beachten. Man kann sich ja auch verrückt machen, was man am Tag so unbedingt Essen muss. Ich esse das, worauf ich Appetit habe, denn ich bin froh, dass dieser langsam wieder kommt. Ansonsten immer schön auf etwas Obst und Gemüse in der Ernährung achten.

Habt ihr denn noch ein paar Tipps zum Thema Essen für mich?

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