Die Geburt

Zwei Dinge vorab…

NEIN, das wird kein Geburtsbericht und ja, ich weiß ich hatte mit meiner Geburt viel Glück.


Im Laufe der Schwangerschaft macht sich so jede Frau Gedanken über den Tag X, die Geburt. Komischerweise war das bei mir eher damit verbunden, was ich nicht will… das war das Krankenhaus das waren Ärzte und fremde Hebammen. Nicht zuletzt lag das daran, dass ich in meiner Ausbildung im Kreißsaal gearbeitet habe und eher geschockt als alles andere war.

Schon sehr, sehr zeitig in der Schwangerschaft war für mich klar, ich gehe ins Geburtshaus, was heißt am Tag der Entbindung wieder zu Hause zu sein. Entbinden mit mir vertrauen Hebammen im familiären Umfeld. Keine PDA, keine Dinge, die ich nicht will. Vor allem aber keine sinnlosen medizinischen Maßnahmen. Warum muss jede Frau zu Beginn eine Flexüle erhalten??

Es geht rein um mich und meine Tochter und ihre Geburt. Wir 2 sind die Hauptakteure, die anderen dürfen bei diesem tollen Ereignis zu Gast sein.
Von einigen wurde ich darüber belächelt und ausgelacht, teilweise doof angeschaut nach dem Motto „Im Ernst?“

Manche waren tatsächlich der Meinung, dass ich mein Kind gefährde, nur weil ich nicht ins Krankenhaus gehe… aber ganz ehrlich, welche Mama, die ihr Kind liebt will es gefährden?

Die Mutter Natur hat sich schon was bei Hormonen und Abgestimmtheit zwischen Mama und Kind gedacht. Sonst würde Geburt nicht funktionieren.

Aber dieses positive Wissen hat mich die ganze Schwangerschaft sehr beruhigt und Angst oder negative Gedanken gab es nicht. Selbst als die Wehen eingesetzt haben gab es keine negativen oder ängstlichen Gedanken.


Ich habe nur positive Erinnerungen an die Geburt und bin stolz auf mich und mein Babygirl, dass wir insgesamt eine sehr, sehr schnelle Geburt hatten. Ich bin davon überzeugt, dass das auch einfach an der positiven Grundeinstellung lag und daran, dass ich in meinen Körper, meine Maus und alles vertraut habe. Ich habe mich wohl gefühlt.

Vor allem war ich 90% der Geburt zu Hause. Denn die Geburt ist nicht nur das „raus kommen“ des Kindes…. alles lief also so, wie ich das wollte.


Wer dennoch ins Krankenhaus will oder muss, dem kann ich nur raten: setzt EUREN Willen durch. Es ist eure Geburt! Und seid nicht traurig, wenn es aus irgendwelchen Gründen einen Kaiserschnitt gibt, denn Bauchgeburt ist auch Geburt !!!

Dennoch hoffe ich, allen Schwangeren etwas die „Angst“ nehmen zu können. Es müssen nicht 20 h und mehr sein, die ihr beim ersten Kind in den Wehen „liegt“, auch nicht beim ersten Kind.

2 Gedanken zu “Die Geburt

  1. Du hast so eine positive Einstellung zur Geburt gehabt . Das fand und finde ich immer noch schön . Jeder sollte für sich entscheiden ,was gut ist zur Geburt. Alles liebe für euch …LG Astrid

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