Nachgefragt im UKD- Ossilinchen trifft die KMT (Knochenmark Transplantationsstation)

Heute möchte ich dir Nadine vorstellen. Nadine war mal Patientin bei mir und hat es mit vollem Anlauf in mein Herz geschafft. Mit stolz kann ich sagen, dass sie nun eine sehr, sehr gute Freundin ist. Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren schon so einiges durch. Damals auf Station habe ich ihr teilweise sogar die Chemotherapie angehangen.

Doch dass es Nadine heute an meiner Seite gibt, das verdanken wir allen der MK1- S1 (meine ehemalige Station auf der ich fast 5 Jahre gearbeitet habe), der KMT (Knochenmark Transplantationsstation) und dem Spender, der über die DKMS (Deutsche Knochenmarksspenderdatei) gefunden wurde.

Hier habe ich Nadine samt Babygirl in Kreischa bei der Reha besucht.

Doch damit du die ganzen Hintergründe und auch fachlichen Details verstehst, darf ich dir mit Nadines Einverständnis ein Stück ihrer langen Geschichte im UKD erzählen.

 Meine Diagnsoe AML (Akut myeloische Leukämie) habe ich am 29.05.2014 erhalten. Ich bin dann Anfang Juni nach Dresden geflogen worden. Dort war ich zuerst auf der ITS 1. Auf der Station habe ich am 16.06.2014 Michael geheiratet. Dann ging es auf ITS 2. 

Am 23.06.2014 wurde ich auf die MK1-S1 verlegt. Dort haben wir uns dann auch kennen gelernt. Auf der S1 war ich bis kurz vor Weihnachten. Im Frühjahr 2015 hatte ich den 1. Rückfall. Im Juni 2015 fand die erste Tx (Stammzell Transplantation) auf der KMT statt mit einem Familienspender. Dann im Herbst der 2. Rückfall. Im Februar 2016 fand dann die zweite Tx statt, diesmal mit einem Fremdspender. Bei beiden Transplantationen hast du mich besucht und im Skipbo gegen mich verloren. 😉
Die Betreuung auf der S1 und besonders auch auf der KMT war sehr gut. Die Schwestern haben einem in der schwierigen Situation versucht, alle Wünsche zu erfüllen (siehe mein Frühstücksbild mit der Banane) und den Gemälden auf meinem ZVK (Zentraler Venenkatheter). Großes Lob an Herr Röllig, Herr Stölzel und das gesamte Team. 😉

Nadine

Nadine geht es heute glücklicherweise gut. Wir sehen uns in regelmäßigen Abständen, wenn auch nicht all zu oft, denn leider wohnt sie nicht in Dresden. Nadine hat einen harten Weg hinter sich, den sie dank Ihrer Familie und Ihren Freunden mit Bravour gemeistert hat. Doch ohne das Personal auf den jeweiligen Stationen wären die langen Tage auf Station wohl doch ein wenig langweilig, anstrengender und nervenaufreibender gewesen.

Das ganze klingt hier so leicht, ich glaube niemand kann sich ein Bild machen, wie hart der Weg wirklich ist, wenn man dazu keinen Bezug hat. Aus dem Grund möchte ich versuchen, dir das Fachgebiet heute etwas näher zu bringen.

Durch meine Arbeit als hämatologische Schwester weiß ich, wie wichtig und vor allem auch spannend die KMT ist. Da ich aber auch den privaten Bezug zur Station habe ist es mir um so wichtiger, dich heute in ein spannendes Fachgebiet mitzunehmen.


Natürlich habe ich all eure Fragen auch mitgenommen und werde sie euch hier wieder beantworten. Damit ich diese aber auch fachlich korrekt beantworten kann, habe ich mich mit Bianca Böhm, der Stationsleitung der KMT getroffen.


– Warum wird bei fast 70 Jährigen die Spende untersagt trotz eineiiger Zwillingsschwester?

Da es sich um den Zwilling handelt, ist dieser im hohen Alter, also auch 70. Man sagt, je jünger der Spender, desto besser das Transplantat und desto höher die Heilungschance. Wichtig ist eben auch, dass der Spender gesund ist. In diesem Fall wäre wahrscheinlich eine Fremdspender Suche geeigneter. Was das ist, das erkläre ich weiter unten.

70 Jahre zu sein ist kein Ausschlusskriterium für eine Transplantation. Der älteste Patienten im letzten Jahr war 75 Jahre, der jüngste auf der KMT übrigens 11 Jahre.

– Werden hier auf Station auch Kinder Stammzelltransplantiert?

Ja, allerdings erst ab einem Alter von ca. 7 bis 8 Jahren. Die kleineren werden auf KIK ITS transplantiert. Eine Begleitperson ist auch dabei, auch zu Corona Zeiten war das so.

Das ist der Tresen vor den Kinder Zimmern. Wenn keine Kinder auf Station sind, dann liegen hier auch Erwachsene.
Das besondere ist hier, dass die Infusiomaten draußen sind, sodass das Kind daran nicht rum stellen kann. Dementsprechend lange Leitungen gibt es natürlich, damit sich das Kind im Zimmer frei bewegen kann.

– Wie sieht ein Patientenzimmer aus? Wie sieht ein Isolationszimmer aus?

So sieht der Bettplatz aus.
Hier siehst du die komplette Ansicht eines Zimmers. Natürlich gibt es im Zimmer noch ein Bad.
Das ist ein „Schleusenzimmer“ bzw. ein „Isolationszimmer. Innen ist alles identisch zu den „normalen “ Zimmern. Lediglich die kleine Schleuse davor ist der Unterschied. Hier gibt es ein Waschbecken, Wäschesäcke, Desinfektionsmittel, Handschuhe, Masken und Kittel.

Ein Isolationszimmer ist vor allem dann wichtig, wenn der Patient in einer Umkehrisolation ist. Heißt: Man muss den Patienten vor all dem schützen, was außerhalb der Tür an Keimen auf ihn wartet. Wichtig ist dieser Schutz, weil das Immunsystem durch die Therapie quasi auf Null runter gefahren wurde und der Patient sich nicht selbst schützen kann. Das können aber auch Keime sein, die man beispielsweise von draußen mit rein bringen kann. Daher ist der Kittel, die Handschuhe, die Maske und auch die Hygiene so wichtig. Jeder kleinste Keim kann tödlich sein!

– Was ist der Unterschied zwischen einer allogenen und einer autologen Stammzelltransplantation? Wie ist die Verträglichkeit bei beiden Formen?

Das ganze vertiefend zu beantworten wäre etwas zu weit über das Ziel hinaus geschossen, dafür muss man wirklich in der Materie arbeiten. Aber ich werde das ganze mal etwas einfacher und verständlich erklären.

Autologe Transplantation:   Der Patient bekommt seine eigenen Zellen gespendet. Dazu werden vor Beginn der Therapie seine Stammzellen abgesammelt und aufbewahrt. Danach gibt es eine sehr starke Chemotherapie die zur Folge hat, dass das Immunsystem nahezu bei Null ist. Um sich von dieser starken Therapie zu erholen, braucht es teilweise bis zu mehrere Wochen. Die Gefahr, dass der Patient in der Zeit an anderen Dingen wie beispielsweise einem Infekt stirbt ist sehr hoch. Um das Immunsystem zu unterstützen werden die vorher abgesammelten Stammzellen zurück gegeben. Allerdings geht das nicht bei jeder Erkrankung, da man ja die Krebszellen nicht wieder in den Körper zurück bringen will. Manche Krebszellen sitzen , um es einfach zu sagen, mit im „System“ drin.

Allogene Transplantation: Die Stammzellen oder das Knochenmark kommt hier von einem fremden Spender. Man setzt vor allem auf das gesunde Immunsystem des Spenders und auf die wahrscheinlich eintretende Abstoßungsreaktion beim Patienten, wenn er das Transplantat erhalten hat. Diese Mischung soll für die bestmögliche Heilung sorgen. Dafür ist es wichtig, dass es ein möglichst identischer Spender ist, von den Merkmalen in der Genetik ausgegangen. Man muss auch nicht die gleiche Blutgruppe haben, entscheidend sind hier wirklich die genetischen Merkmale. Der Fakt, dass auf das gesunde Immunsystem des Spenders gebaut wird ist auch ein Grund, warum ein jüngerer Spender das beste Transplantat „hergibt“. Dieser Fremdspender wird in der DKMS gesucht. Diese hat auch den weltweiten Zugriff auf alle vorhandenen Spender. Leider kann es dennoch vorkommen, dass weltweit KEIN passender Spender gefunden wird. Desto mehr Menschen also registriert sind, desto höher ist die Chance, dass man seinem genetischen Zwilling helfen kann. Sollte wirklich kein Spender gefunden werden, so wird in der Familie geschaut. Da beginnt man bei den Eltern, geht über zu den Geschwistern und schaut dann bei den Cousinen. Natürlich ist da kein 100%iges Match dabei aber man hofft darauf, dass es genetische Merkmale gibt,  die man nicht messen kann, die aber zu einem Erfolg bei der Tx führen.

So sieht ein Transplantat aus.

Zur Verträglichkeit kann man keine genaue Antwort geben. Das ist natürlich auch abhängig vom Patienten. Ein 100% passender Fremdspender ist natürlich erstmal „besser“ aber die Abstoßungsreaktion (GvHD) ist in der Regel geringer. Diese braucht man aber in einem gewissen Maß bei der Therapie. Es ist also eine schmale Gradwanderung herauszufinden, wer der geeignete Spender ist und auch die GvHD so gering wie möglich zu halten. Darum gibt es einmal in der Woche eine große Besprechung mit Frau Füssel von der DKMS , den Ärzten und der Pflege um den möglichst besten Spender für den Patienten zu finden.

– Wie lange bleibt ein Spender auf Station?

Hier sollte man erst einmal wissen, dass man nicht immer auf Station sein muss, um Stammzellen zu spenden. Spendet man diese über das Knochenmark (Knochenmarksspende), dann ist dies eine OP und man verbleibt ca. 1 bis 2 Tage auf Station und ist danach noch krank geschrieben. Heutzutage ist das die seltenere Variante. Knochenmark braucht in der Regel länger zum anwachsen beim Patienten, als die Stammzellen direkt.

Bei der Stammzellapherese bekommt man über mehrere Tage ein Medikament (Granozyte) ins Bauchfettgewebe gespritzt, welches dafür sorgt, dass die Stammzellen ins periphere Blut wandern. Mittels der Apherese werden diese Stammzellen dann isoliert und raus „gefiltert“. Das geschieht ambulant in ein bis zwei Tagen.

– Wenn man selbst generell von einer Spende ausgeschlossen ist, gibt es andere Möglichkeiten zu helfen?

Vor allem kann man auf das Thema aufmerksam machen und sensibilisieren sich bei der DKMS registrieren zu lassen. Ich bin auch registriert, wurde allerdings noch nie angeschrieben.

Bei Nadines Spendersuche damals habe ich mich auch total hilflos gefühlt, wusste nicht, wie ich helfen kann. Letztendlich gab es eine große Registrierungsaktion, organisiert mit der DKMS. Dort habe ich ehrenamtlich Blut abgenommen. Man kann solche Aktionen zum Beispiel auch mit der DKMS planen und organisieren. Allerdings nur, wenn es da um jemanden aus dem Umfeld geht. Aber Möglichkeiten zum helfen gibt es in der Tat.

Vor allem kann man aber auch Geld spenden. Die Typisierung zahlt keine Krankenkasse. Die DKMS ist eine gemeinnützige Organisation, die sich unter anderem von Spenden finanziert. Mit dem Geld können dann neue potentielle Spender typisiert und registriert werden.    

Aus welchem Grund kommt es überhaupt zur Stammzelltransplantation?

Auch das kann man nicht so pauschal beantworten. Für die Behandlung gibt es Leitlinien. Diese kann man bei der DGHO nachlesen. In diesen Leitlinien ist dann festgelegt, wie behandelt wird. Grob gesagt kann man das am Beispiel Leukämie erklären. Bei der Leukämie gibt es viele Unterformen, die man sehr gut spezifizieren kann. In diesen Formen gibt es dann die Unterteilung 1. hohes Risiko 2. niedriges Risiko und 3. Standard Risiko. Beim hohen Risiko sagt man, dass die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls nach Ende der Therapie hoch ist. Eine Tx wird empfohlen. Beim niedrigen Risiko wird es eher nicht empfohlen und man greift auf die Chemotherapie als einige Therapie zurück.

Um mal einige Krankheitsbilder zu nennen, die häufig transplantiert werden: Leukämie, teilweise Lymphome, Multiple Myelome oder auch Immundefekte. Aber das entscheidet immer der Arzt zusammen mit dem Patienten.

– Kommt man auch als Azubi hier auf diese Station?

Ja. Eher selten aber es gibt zum Beispiel auch Prüfungsschüler. Wer also gern mal hier arbeiten möchte, der sollte diesen Wunsch vielleicht an die Berufsschule geben.


Man muss auf Station keine Angst haben, dass man gänzlich isoliert ist. Es gibt nur ganz wenige Patienten, die ihre Zimmer nicht verlassen dürfen. Alle anderen können zum Beispiel die Terrasse nutzen.

Auch das Angebot der Physiotherapie gibt es immer. Ein Fahrradergometer steht in jedem Zimmer. Ein Laufband, Therabänder, ein Stepper, kleine Hanteln, ein Pezziball und einiges mehr gibt es in der Physio Ecke. Sport bzw. Bewegung ist wichtig. Muskeln bauen sich schnell ab und Bewegung aber auch eine gewisse Fitness sind wichtig für den Genesungsprozess.

Ebenfalls gibt es ein Angebot der Kunst Therpaie. Hier muss nicht nur gemalt werden. Es können auch Basteleien angefertigt werden oder Körbe geflochten werden.


Die Aromatherapie stellt auch ein großes Feld in der Behandlung dar. Natürlich bekommen die Patienten viele, viele Medikamente aber dennoch wird versucht manch kleinen Problemchen mit Aromatherapie entgegen zu wirken. So kann Lavendel beispielsweise bei Einschlafproblemen helfen.


Auf ein wichtiges Thema möchte ich noch hinweisen, die Blutspende. Vor allem auch in den Bereichen Onkologie und Stammzelltransplantation sind Blutkonserven aber auch Blutprodukte wie Thrombozytenkonzentrate sehr wichtig, überlebens notwendig!!! Warum das so ist, das erklärt dir Bianca Böhm.

Die Blutbildende Funktion vom Knochenmark ist durch die Therapie stark eingeschränkt bis nicht vorhanden. Die eigene Bildung von Blutbestandteilen ist somit nicht möglich. Das dauert nach der Therapie auch noch eine Weile, bis die Produktion wieder in Gange kommt. So kann es sein, dass mehrere Wochen mit Spenderblut überbrückt werden müssen.

Bei fehlendem Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff verspürt der Patient Schwäche, Müdigkeit, Schwindel. Er kann Herzrasen bekommen, da das vorhandene Blut ja schneller durch den Körper gepumpt werden muss. Auch kann es zu Problemen bei der Temperierung kommen.

Bei fehlenden Thrombozyten hat der Patient ein sehr hohes Blutungsrisiko. Kleine Hämatome, wenn man sich irgendwo stößt sind da das harmloseste Problem.

Thrombozytenkonzentrate (TBK´s)


Unter anderem hier kann man Blutspenden gehen.

Eine Blutspende kann wirklich Leben retten und ist nicht nur für die Onkologie, sondern auch für das gesamte UKD und somit für die Patienten von großer Bedeutung. Denkt man zum Beispiel an akut blutende Patienten, Menschen nach einem Autounfall, Menschen, die verschiedenste Erkrankungen haben, die eine Transfusion notwendig machen…

Ich bedanke mich auch nochmal herzlich bei der Transfusionsmedizin, dass ich so spontan vorbei kommen durfte, um Bilder zu machen.

Das folgende Bild wurde mir von der KMT geschickt. Hier sieht man mal, welchen Bedarf allein 3 Patienten am Tag haben. TBK`s oder andere Blutprodukte sind hier nicht mit auf dem Bild. Die Station hat 14 Betten!


Falls ich dich jetzt neugierig gemacht habe, dann möchte ich dich gern auf die aktuelle Stellenanzeige aufmerksam machen. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt werden

Pflegekräfte/Fachpflegekräfte

für Innere Medizin, Onkologie/Hämatologie/Knochenmarktransplantation, Neurologie und Strahlentherapie

in Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung gesucht. Der Einsatz erfolgt nach dem üblichen Arbeitszeitmodell der Klinik. Dies bedeutet, dass du wissen solltest, dass ein 3 Schichtsystem auf dich zu kommt. Frühdienste, Spätdienste und auch Nachtdienste.

Der Einsatz kann in Übereinstimmung mit Deinen Wünschen und den Erfordernissen der Klinik in den Medizinischen Kliniken 1 und 3, der Neurologie, in der Nuklearmedizin, der Konservativen Notaufnahme, in der Strahlenklinik oder dem UniversitätsKrebsCentrum erfolgen.

Natürlich habe ich im Team der KMT mal rumgefragt, um euch wirklich auch mal einen Einblick gewähren zu können. Das Team ist ein sehr nettes und gemischtes aus jungen und älteren Kollegen. Ich weiß aus meiner Zeit noch, dass die Kolleginnen und Kollegen wirklich sehr nett sind und jeder Hilfe bekommt, wenn er Hilfe braucht. Ich finde das immer einen sehr wichtigen Aspekt. Wichtig zu wissen ist, dass die KMT sehr nah einer ITS ist. Es ist keiner beatmet aber es kann von jetzt auf gleich zu einem Notfall kommen. Dessen muss man sich einfach bewusst sein. Man sollte vor allem keine Angst haben und mit sich im reinen sein. Das Fachgebiet ist anspruchsvoll und nicht jeder Patient kann gerettet werden, dennoch empfinde ich das arbeiten in diesem Bereich als wundervoll und lehrreich.

Darauf kommt es an:

  • erfolgreicher Berufsabschluss als Gesundheits- und Krankenpfleger*In , gern mit Fachweiterbildungen Geriatrie, Onkologie, Neurologie, Nephrologie oder Notfallpflege.
  • Fähigkeit zur Selbstreflektion und ein hohes Maß an Verantwortungsbereitschaft. Sprich: Du solltest wissen, was du kannst und das natürlich auch einsetzen können. Allerdings ist es genauso wichtig zu wissen, an welchem Punkt man Hilfe der Kolleginnen und Kollegen braucht.
  • sehr gutes Kommunikationsverhalten und soziale Kompetenz. Gerade der Onkologische Bereich setzt viel Fingerspitzengefühl und Empathie voraus. In jedem Zimmer wartet ein anderes Schicksal auf einen, ich habe die Arbeit sehr geliebt, ich mochte auch den Austausch mit den Patienten. Allerdings muss man selbst einschätzen können, wann der Patient etwas weit über das medizinische hinaus braucht, Gespräche oder Ablenkung wie beispielsweise auch einfach mal über das sinnlose TV Programm reden oder Karten spielen. Auch das ist ein wichtiger Aspekt in der Onkologie. Die psychosoziale Komponente.
  • Zuverlässigkeit und Engagement

Darauf kannst du dich verlassen:

  • Bei uns erwartet Dich ein interdisziplinäres Team in einem hochspezialisierten Arbeitsumfeld, in dem Du dich bei vielseitigen und verantwortungsvollen Tätigkeit mit deinen Ideen und deinem Engagement einbringen kannst.
  • Du kannst das hauseigene „Fitnessstudio“ Carus Vital für einen kleinen Obolus nutzen und bei Fragen zur Kinderbetreuung durch Einrichtungen in direkter Nähe unterstützt dich das Familienbüro.
  • Die Teilnahme an berufsorientierten Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Carus Akademie oder mit externen Anbietern werden unterstützt.
  • Die Nutzung des Jobtickets für die Öffentlichen Verkehrsmittel in Dresden und Umland ist nach der Probezeit möglich.

Habe ich dein Interesse geweckt? Dann nutze deine Chance und Schreibe deine Bewerbung unter Angabe der Kennziffer ZIM0120950 – am besten online. Dein Kontakt für Rückfragen: Frau Katrin Mattern, Tel.: 0351-458- 13385 oder Frau Gabriele Reinhardt , Tel.: 0351-458-12414 oder via Mail: zim-bewerbung.psd@uniklinikum-dresden.de.
Den Link zum direkten Bewerbungsformular habe ich dir beim Wörtchen „online“ mit verlinkt. Gern darfst du erwähnen, dass du über mich, Sarah Küttner/ Ossilinchen, aufmerksam geworden bist.

2 Gedanken zu “Nachgefragt im UKD- Ossilinchen trifft die KMT (Knochenmark Transplantationsstation)

  1. Sehr schön geschrieben liebe Sarah, ich versuche die letzten Jahre regelmässig zum Blutspenden zu gehen. Hab mich auch bei DKMS registriert, meine Schwester ebenfalls. Und meine beiden Brüder sind so oft wie möglich beim Blutspenden. Mach weiter so!
    Ganz liebe Grüsse
    Olga

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