Meine Tipps für einen schönen Rügen Urlaub

Alle genannten Ausflugsziele wurden selbst bezahlt, enthalten wohl aber rechtlich gesehen wegen Nennung Werbung.

Als Teenager war ich das letzte mal auf Rügen. Viele Jahre ist das nun her. Ich kann mich auch nicht mehr wirklich erinnern, daher haben wir uns dieses Jahr Rügen als Urlaubsziel ausgesucht.

Doch da man hier nicht immer mit bestem Wetter rechnen kann und somit auch mit rechnen muss, dass man nicht täglich am Strand ist, möchte ich euch unsere Ausflugsziele etwas näher bringen. Natürlich gibt es noch viel, viel mehr aber man kann ja in 11 Tagen auch nicht alles machen, schließlich will man ja auch mal entspannen.

Wo reist man hin?

Wir haben uns für Binz entschieden. Ich habe schon viel tolles von Binz gehört und durch einen ehemaligen Kollegen haben wir auch ein Appartement direkt am Meer vermittelt bekommen. Von hier aus haben wir viel unternommen.

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Was kann man in Binz machen?

Erstaunlicherweise mehr, als ich gedacht hätte. Natürlich ist es sehr von Vorteil, wenn man ein Auto hat aber mit der Kurkarte kann man die Binzer Bäderbahn nutzen und so kostenfrei von A nach B kommen. Beispielsweise vom Zentrum zum Bahnhof.

Die Bahn kann man sooft verwenden, wie man möchte, es gibt in Binz einige Haltestellen und wer nicht alles erlaufen möchte, der kann diese nutzen. Man sollte sie nicht als Sightseeing Bahn sehen aber wenn man öfter fährt, dann sieht man auch alles, was man von der Bahn aus sehen kann.
Aber bitte bedenkt, dass die Bahn bei schlechtem Wetter sehr, sehr voll ist.


Zum Beispiel ist man so ganz nah der Binzer Seebrücke. Diese sollte man unbedingt mal sehen. Und wenn man einmal da ist, dann kann man auch gleich zur Strandbar 28 laufen und leckere Cocktails direkt am Strand zu fairen Preisen genießen.

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Ein wenig Shoppen kann man in Binz auch. Drogeriemärkte, Souvenirs, Einkaufsläden. Meiner Meinung nach reicht das Angebot auf jeden Fall aus.

Wenn man einmal den Weg zum Bahnhof genommen hat, dann sollte man unbedingt mit dem rasenden Roland fahren. Wir sind bis nach Göhren gefahren und haben dort einen tollen Tag verbracht. Man kann aber auch Richtung Lauterbach fahren.

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Toll fand ich das kleine „Ufo“ am Strand, ich habe mir sagen lassen, dass man hier heiraten kann. Haben wir natürlich nicht gemacht aber für ein Bild mit Meer im Hintergrund absolut ein Hingugger.

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Durch eine Leserin auf Facebook bin ich auf ein Buchoutlet aufmerksam geworden, welches in Binz gut mit dem Auto zu erreichen ist. Zu finden neben den Sandskulpturen in Binz auf der Proraer Chaussee 15, 18609 Binz. Hier gibt es  Bücher ab einem Euro, Spielwaren für Kinder, Puzzle und vieles mehr.

Die Fischräucherei Kruse kann ich euch sehr empfehlen. Wir haben dort Fisch gekauft und selbst Fischbrötchen gemacht. Ihr könnt aber warme und kalte Speisen auch vor Ort genießen, direkt am Strand.

Am meisten habe ich es aber Abends genossen am Strand lang zu laufen und zu entspannen.

Was gibt es in der Umgebung?

  • Jagdschloss: Das Jagdschloss ist nicht weit weg von Binz, wir haben uns bewusst dagegen entschieden es zu besuchen, da wir viele andere tolle Sachen gemacht haben.
  • Baumwipfelpfad: Etwas teuer, dafür dass man selbst alles erläuft aber wir haben und sie 11 Euro gegönnt, plus Parkgebühren und einen tollen Vormittag im Naturerbezentrum verbracht. Inklusive Blick über die Ostsee.

  • Karls Erlebnisdorf: Alle loben Karls in höchsten Tönen. Für mich ist es überlaufen, laut, viel zu süß und nichts gewesen. Wir haben das Maislabyrinth genutzt und Stockbrot gebacken, sonst war leider nicht so viel machbar. Was zum einen an der Schwangerschaft lag, zum anderen an den Massen und daran, dass wir kein Kind haben. In Zirkow ist der Eintritt kostenfrei, sodass sich das für eine Familie lohnt. Der Shop ist viel zu überlaufen von rücksichtslosen Menschen, die nicht genug bekommen können und Kindern, die alles in sich rein stopfen, was sie an Süßigkeiten bekommen… und es dann an der nächsten Ecke erbrechen. Vielleicht waren wir an einem doofen Tag da aber ich war mehr damit beschäftigt meinen Babybauch zu schützen, da viele einfach ihre Körbe um sich geworfen haben und mich getroffen haben…. Man darf ja schließlich nichts verpassen, was da abgeht 🙂
    Richtig schauen konnte ich leider nicht.

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  • 3D Minigolf in Bergen: Das haben wir nach der Pleite im Karls gemacht und fanden es richtig cool. Allerdings war die 3D Brille sinnlos, man hat besser ohne Brille spielen können, die 3D Effekte aber natürlich nur mit Brille gesehen.

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  • Göhren: Hier sind wir mit dem rasenden Roland hingefahren und etwas gelaufen. Das Wetter war nicht das beste aber es gibt ja Regenjacken 🙂

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  • Ozeaneum Stralsund: Den Weg haben wir auf uns genommen, gut 50 Minuten von Binz mit dem Auto und man ist da. Das Ozeaneum liegt direkt am Hafen und unweit des Zentrums, sodass wir den Besuch mit einer Sightseeing Tour verbunden haben.

  • Sassnitz+ Kreidefelsen: Diesen Ausflug haben wir ziemlich am Ende des Urlaubs gemacht. Mit dem Auto sind wir da hin gefahren, haben zu Fuß einen kleinen Rundgang zum Hafen gemacht und sind von dort aus dann mit dem Schiff zu den Kreidefelsen/ Königstuhl gefahren. Man kann den Weg wohl auch erwandern, hochschwanger wollte ich mir das aber nicht antun und von oben sieht man nicht so viel, wie vom Wasser aus.
  • Sellin: Hier war es wirklich schön, denn die Seebrücke in Sellin ist wirklich der Hingugger schlecht hin. Dahinter befindet sich ein paar Schritte weiter eine kleine Tauchgondel, die wir auch besucht haben und die Ostsee mal aus 4 Meter Tiefe gesehen haben und viel dazu gelernt haben.

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Sommerzeit ist Urlaubszeit

Einige von euch waren vielleicht schon im Urlaub, manche möchten noch in den Urlaub fahren.
Jahr für Jahr stellt man sich neben dem Urlaubsziel aber auch die Frage, welche Versorgung man denn bucht. All Inclusive, Halbpension oder komplett selbst versorgend?!
Ich habe eigentlich schon alles in meinen Urlauben durch und möchte euch daher heute mal Vor- & Nachteile des ganzes mit auf den Weg geben.

 

All Inclusive:

Vorteile:

  • Man muss sich um nichts kümmern, setzt sich ans Buffet und sucht sich früh, mittags und abends das aus, was man gern essen möchte. Und das eben soviel man will.
  • Man muss sich um keine Getränke kümmern. Meist sind lokale alkoholische Getränke all inclusive, nicht zu vergessen natürlich die alkoholfreien Getränke.
  • Wenn man mal eine Mahlzeit wegen eines Ausfluges ausfallen lässt, dann muss man sich nicht unbedingt Gedanken um das schon ausgegebene Geld machen. Rein rechnerisch büßt man nicht wirklich Geld ein, wenn man mal eine Mahlzeit auslässt.
  • Man kann (im besten Falle) die nationale Küche des Landes kennenlernen.
  • Urlaubsfeeling kann (komplett) aufkommen, da man nichts abwaschen muss oder wegräumen/ kochen muss.

 Nachteile:

  • Nach 2 Wochen all inclusive wird das Buffet meist langweilig, fad und meist auch nicht abwechslungsreich.
  • Man sollte bei der Buchung der Reise wirklich detailliert lesen was genau All Inclusive ist oder nicht. Manchmal gibt es keine Cocktails im Angebot, manchmal auch nur wenige alkoholische Getränke.
  • Wenn man Pech hat, dann ist das Essen nicht unbedingt auf das nationale ausgelegt sondern auf Touristen.

Wichtig zu wissen:

Vorher wirklich genau lesen, was man bucht. All Inclusive Urlaube gibt es meist nicht in Deutschland, sondern eher im Touristen- Sommerurlaub. Preise vergleichen bezüglich All Inclusive und Halbpension lohnt sich manchmal auch im Urlaubsland, allerdings natürlich bevor man bucht.

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Halbpension:

Vorteile:

  • Man hat Frühstück und Abendbrot und zu den Mahlzeiten Getränke.
  • Mittags ist man flexibel und kann sich entweder in ein Lokal setzen und groß speisen oder das Mittag klein halten.
  • Preislich könnte man (gut vergleichen!) bei der Buchung günstiger kommen. Zusätzliche Ausgaben für Essen/Trinken sollte man beachten.

Nachteile:

  • Wenn man vor Ort wenig Lokale hat (so ging es uns in Fuerteventura), dann ist man meist nur in einem Restaurant und auch das kann langweilig werden.
  • Cocktails und andere Getränke müssen außerhalb der Mahlzeiten extra gezahlt werden.

Selbstversorgung:

Vorteile:

  • Man kann genau nach seinen Wünschen Essen und Trinken. Als wir in einem Mobil Home auf dem Campingplatz waren, waren wir sehr flexibel und mussten uns nach keinerlei Zeiten richten.
  • Man lernt lokale Supermärkte kennen und die Gegend von einer anderen Seite, da man ja bewusst nach Einkaufszentren/ Supermärkten schaut.
  • Der Urlaub ist wirklich günstig. Selbst mit allen Kosten für Essen/ Trinken waren wir günstiger als im All Inclusive Urlaub. Dennoch sollte man vorher rechnen, bevor man bucht.

Nachteile:

  • Man muss vor Ort einkaufen und so bestenfalls zumindest ein wenig der Landessprache beherrschen.
  • Der Urlaubscharakter kann weg sein, da man kochen und aufräumen muss.
  • Außerdem muss man einkaufen, sich also ins Auto setzen (wir sind mit Auto angereist) und dann los düsen.

Urlaub

Anfang des Jahres sah es nicht so aus aber es hat geklappt. Heute geht es für ein paar Tage in den Skiurlaub. Berge und Schnee genießen, Energie tanken und gemeinsame Zeit mit der Familie verbringen.

Zell am See / Kaprun ist immer eine tolle Anlaufstelle für eine schöne Umgebung, Schnee, Ski fahren und Luft holen und das Leben genießen <3

Wir hören und lesen und in den kommenden Tagen vor allem über das Social Media.

Lasst es euch gut gehen, eure Sarah <3

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Eine Auszeit im Spreewald *Werbung*

Dieser Beitrag ist in freundlicher Unterstützung des Spreewaldthermen Hotels* entstanden (Werbung)

Am 20.10.2017 war wieder einmal der Geburtstag meines Lieblings, nichts besonderes mag man denken, denn der Geburtstag ist ja jedes Jahr. Doch vor einigen Jahren begann zu seinem Geburtstag unser erster Kontakt und somit etwas sehr wundervolles. Und was nun heute aus uns geworden ist, dass wisst ihr ja auch alle. Für uns ist der Job aktuell immer stressiger, sodass uns eine Auszeit gut tut. Seinen Geburtstag und die glücklichen Umstände, dass wir damals zueinander gefunden haben waren für mich Anlass zu sagen, wir nehmen uns eine Auszeit und machen uns einen entspannen Tag.

Entspannung und Ruhe haben wir im Spreewald gefunden. Eine wirklich schöne Umgebung. Mein Liebling ahnte nicht, dass ich monatelang seinen Tag geplant habe. Dank des Spreewaldthermen Hotels hatten wir die Möglichkeit eine Nacht im Hotel zu verbringen und die Therme mit zu nutzen.


Schon die Anreise war für mich ein Highlight. Zum einen weil meine bessere Hälfte erst kurz vorm Ziel geanht hatte, wo wir sind. Zum anderen aber auch weil die Umgebung traumhaft ist. Man fühlt sich sofort wie im Urlaub und somit beginnt die Entspannung trotz Autofahrt für mich schon.

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Einchecken

Wir wurden sehr herzlich und überaus freundlich empfangen. Die Anfahrt aus Dresden ging doch schneller als erwartet und so waren wir schon vor 15 Uhr da. Wir hatten schon Angst, dass wir nicht eher ins Zimmer kommen, allerdings war das absolut kein Problem. Unsere Daten wurden fix aufgenommen, alles wurde wirklich freundlich erklärt und wir haben uns ab der ersten Minute sehr wohl gefühlt.

Chip zum bezahlen

Beim Einchecken bekommt man einen kleinen Chip als Armband ausgehändigt. Dieser ist zeitgleich die Möglichkeit alles vor Ort erst einmal zu „bezahlen“ und auch gleich der Schlüssel für das Hotelzimmer. Die Nummer steht offensichtlich da natürlich nicht drauf, also braucht man keine Angst haben, dass man mal Besuch im Zimmer hat. Aber eigentlich ist es selbst mit meinen dünnen Armen nicht möglich das Armband zu verlieren.
Der Vorteil an dem System ist, dass man in der Therme kein Bargeld mit sich herumtragen muss und man braucht nicht extra auf den Schlüssel fürs Zimmer aufpassen. Natürlich zahlt man dann beim Auschecken alles, was man auf den kleinen Chip gebucht hat. Eine Übersicht über die Kosten bringen kleine Geräte zum Scannen in der Therme. So verliert man den Überblick über die Finanzen zu keiner Zeit.

Zimmer

Uns wurde ein Doppelzimmer von 15 Uhr bis 12 Uhr des Folgetages zur Verfügung gestellt. Dieses beinhaltete das Frühstück am nächsten Tag, einen kostenlosen Parkplatz vorm Hotel, den Thermeneintritt und WLAN.

Das Zimmer selbst war mit einem Doppelbett, einem TV, einer kleinen Sitzecke, einem Fön, Safe, Dusche und natürlich einem WC ausgestattet. Als kleines Geschenk des Hauses stand im Bad hochwertige Kosmetik aus dem Spreewald. 1 Flasche Mineralwasser gab es aufs Haus ebenfalls im Zimmer. Ein Bademantel, Handtücher und eine Spatasche wurden vom Hotel ebenfalls gestellt, sodass man sich vor Ort einfach nur noch fallen lassen musste und sich entspannen konnte.

Das Zimmer hat uns sehr gut gefallen, es war modern ausgestattet und sehr gemütlich und schick gestaltet. Anfangs war es eine kleine Gewöhnungssache, dass das Bad eine Schiebetür hatte aber daran hat man sich schnell gewöhnt.
Das Bett war sehr bequem und wir haben wirklich sehr gut geschlafen. Wer nachts gern kuschelt, der liegt allerdings mit viel Pech in der „Besucherritze“. Das ist aber wirklich mein einziger Kritikpunkt im Zimmer. Es ist sauber, ordentlich, modern und alle Infomaterialien, die man benötigt liegen im Zimmer aus.

Da man ja in Badesachen in die Therme geht, empfiehlt es sich den Bademantel anzuziehen, um in die Therme zu gehen. Man muss dafür allerdings nicht an die frische Luft, sondern nutzt bequem den Bademantelgang. Dies ist ein Durchgang vom Hotel zur Therme.

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Therme und Sauna

Ab 8 Uhr ist das SoleBad exklusiv für Hotelgäste geöffnet, bevor dann ab 9 Uhr auch die Tagesbesucher Zutritt haben.
Im SoleBad laden sieben Badebecken und ein Warmaußenbecken mit Strömungskanal mit Temperaturen zwischen 18 und 38 Grad und unterschiedlichen Solekonzentrationen dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen. Das Dampfbad und die Soleinhalation in Form von Gurkenfässern vervollständigen das hochwertige Verwöhnangebot.

Wir konnten uns gänzlich entspannen und haben es sehr genossen am nächsten Morgen nochmal ganz in Ruhe die Therme nutzen zu können. Vor der Abreise war das ein toller Moment, sich einfach nochmal ins Wasser fallen zu lassen und die Seele baumeln lassen zu können.

Der Saunabereich ist durch die Therme aber auch durch den Bademantelgang vom Hotel aus erreichbar. Auch hier haben wir uns sehr wohl gefühlt. Es war ruhig und gemütlich eingerichtet. Nach dem Saunieren haben wir es uns am Kamin gemütlich gemacht. Sitz- & Liegemöglichkeiten gibt es hier genug.
Natürlich gibt es auch einen großen Außenbereich, mir war es aber Ende Oktober einfach zu kalt dafür.
Saunen in unterschiedlichen Ausstattungen und Temperaturen bis zu 95 Grad laden zum verweilen und entspannen ein.

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Auch einen Fitnessbereich gibt es, der nur für Hotelgäste zugänglich ist. Hierüber kann ich allerdings nichts sagen, denn wir haben diesen Bereich nicht genutzt.

Wellness

Diesen Bereich durchläuft man als Gast auf dem Weg zur Therme. Kurz nach dem „Bademantel Gang“, die Verbindung zwischen Hotel und Therme kommt der Wellnessbereich.

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Hier kann man sich zusätzliche Angebote hinzu buchen. Das Angebot reicht von Kosmetik über Massagen, Bädern bis hin zu Partneranwendungen. Es wird bei der Buchung empfohlen eventuelle Spa Angebote gleich vorher zu reservieren, da es vor Ort zur Problemen aufgrund der Kapazitäten kommen kann. Wir haben es gewagt und erst vor Ort eine Massage gebucht. Wir hatten Glück und haben zur gleichen Zeit aber in getrennten Bereichen einen Termin bekommen. Durch den zweiten Wellnessbereich in der Therme selbst hatten wir so die spontane Möglichkeit das Angebot zu nutzen. Wir haben uns für die Anti Stress Massage entschieden. 30 Minuten kosten hier 40 Euro. Mir war es das sehr wert, da ich Massagen liebe. Ich hatte schon einige in meinem Leben, sodass ich sehr gut beurteilen kann, welche Massagen gut sind und welche nicht. Hier war ich von der Buchung bis hin zur Termineinhaltung und natürlich der Anwendung selbst sehr, sehr zufrieden. Besser geht es einfach nicht. Es wurde erklärt, was geschieht, die Massage war angenehm und kräftig genug (durch meine Verspannungen aber auch sehr zierliche Statur traut sich selten einer mal richtig zu massieren!)

Mir war es die 40 Euro mehr als wert und den Wellnessbereich kann ich anhand meiner Erfahrungen sehr empfehlen.

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Der Wellnessbereich nach dem Bademantel Gang ist übrigens ausschließlich für die Hotelgäste. Dafür gibt es ja in der Therme einen Bereich für Tagesbesucher der Therme.

Abendbrot

Hier hatte man die Wahl zwischen a´la carte Essen oder Buffet. Wer Halbpension gebucht hatte, der hat sowieso das Abendbuffet dabei. Wir haben uns dafür entschieden das Buffet für 27 Euro pro Person dazu zu buchen. Wir waren beide erst einmal geschockt vom Preis, bis wir angefangen haben zu Essen. Ein so gutes Buffet habe ich noch nie gehabt und wir gehen wirklich sehr oft Essen. Schon wenn ich diese Zeilen schreibe denke ich mit nur positven Gedanken an das Buffet zurück. Es gab heimische Spezialitäten gepaart mit einer großen Auswahl von warmen Speisen, Salaten, einer riesen Käse Ecke, leckere Brote, frisch gemachte Salate fürs Brot, Suppen, Fisch, Wurst, Obst und selbstgemachte Desserts.

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Es hat absolut nichts gefehlt. Das Personal war wirklich zu jeder Zeit sehr freundlich und umsichtig. Benutzte Teller wurden schnell abgeräumt, das Buffet wurde immer wieder aufgefüllt. Es gab nichts, was mir nicht geschmeckt hat und das ist selten, denn ich finde meist immer etwas, was mir nicht ansteht. Okay, Spreewälder Gurken ausgeschlossen, die mag ich von Haus aus nicht 🙂

Gegessen werden kann übrigens ab 18 Uhr bis 21.30 Uhr.

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Hotelbar

Auch diese haben wir genutzt, da Robert einen Gutschein für 2 Drinks seiner Wahl zum Geburtstag geschenkt bekommen hat. Wir haben uns dann für 2 Cocktails entschieden. Ich habe die alkoholfreie Variante getrunken und war erstaunt, wie viel Auswahl es an Cocktails und auch alkoholfreien Cocktails gab. Allgemein war die Getränkekarte sehr groß und die Auswahl daher mehr als perfekt. Dennoch gibt es in der Karte einen Hinweis, dass man sich seinen individuellen Cocktail mixen lassen kann, wenn man nicht fündig wird. Für mich ein wirklich netter Service, denn wie gesagt, die Auswahl ist groß.

Die Hotelbar steht täglich von 10.30 Uhr bis 24 Uhr zur Verfügung.

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Frühstück

Dieses war in unserer Buchung enthalten und zeichnet sich ebenfalls durch regionale Produkte und einer großen Auswahl aus. Zu Beginn sucht man sich einen Tisch und wird rasch vom Personal begrüßt. Es gibt Kaffee und die Tagesaktuelle Spreewaldthermen Zeitschrift.
Einzig Lachs zum Frühstück habe ich vermisst, den hätte ich sehr gern gegessen, sonst war alles da. Selbst das Rührei war kein fertig Ei aus dem Tetrapack und falls doch, dann war es sehr gut gewürzt und lecker aufgepeppt. Auch die Saftauswahl gefiel mir sehr gut, heimische Säfte, daneben Wasser, damit man sich eine Saftschorle machen kann. Leckere und frische Brötchen, Brot, Teigwaren wie Kuchen und Co. Auch die Müsli/ Cornflakefans kommen hier voll und ganz auf Ihre Kosten. Ein Kaffeevollautomat ist vorhanden, sodass man sich hier auch jederzeit bedienen kann.

Das Frühstück steht von 7 Uhr bis 10.30 Uhr zur Verfügung. Betrachtet man das gesamte Essen, dann kann ich wirklich nur sagen, dass man hier ganz auf seine Kosten kommt. Egal ob Abendbrot oder Frühstück, wir waren sehr zufrieden und würden am liebsten gleich noch einmal von den Buffets schlemmen.

Auschecken

Auch hier funktionierte alles so freundlich und schnell wie das einchecken. Da man das Armband mit Chip die ganze Zeit um hatte, wurde am Ende dann problemlos abgerechnet bzw. gezahlt.


Alles in allem konnte ich mehr als Entspannen. Ich würde die Spreewaldtherme inklusive Hotel jederzeit wieder besuchen. Bis auf die kleine Kritik mit dem Bett kann ich einfach nicht meckern. Der Besuch war rundum gelungen und wir waren rundum zufrieden. Ich bin sonst wirklich kritisch, vor allem wenn ich als Blogger unterwegs bin aber ich kann beim besten Willen nichts kritisieren! Daher ein herzliches Dankeschön an die Spreewaldtherme inklusive Hotel für den gelungenen Geburtstag!

 

*Link führt zur Partnerwebseite

Action, Erholung und eine Menge Spaß

Freizeitparks haben es mir ja angetan. Ich liebe es, schnelle Fahrgeschäfte zu fahren und ich mag es bei schönem Wetter die Wasserrutschen runter zu rasen. Dieses Gefühl von einem freien Tag, Fahrgeschäften und viel Spaß sowie Adrenalin gibt mir das Gefühl von Freiraum und Unabhängigkeit. Genau das Richtige, um stressige Arbeitstage hinter sich zu lassen. Und dann war es endlich soweit und unser Sommerurlaub 2017 stand an. Bevor es für uns nach Frankreich an die Cote dazur ging, hieß es erst einmal Familienbesuch nahe Stuttgart. Von hier aus starteten wir vor ein paar Monaten schon in den Europapark. Ich kenne keinen, der diesen Freizeitpark nicht kennt. Doch so schön wie es dort war, eins habe ich nicht gefunden: Entspannung. Stattdessen stand man ewig an den Fahrgeschäften an, starrte auf sein Smartphone um in der dazugehörigen App zu sehen, wo man am kürzesten ansteht und sprintete durch gefühlte Kilometer von Park, um am nächstmöglichen Fahrgeschäft anzukommen um möglichst viel fahren zu können. Und was bleibt auf der Strecke? Die Entspannung! Man konnte den Tag und das drum herum einfach nicht genießen. Daher stand für mich eindeutig fest, dass ich keine 50 Euro für einen stressigen Tag ausgeben möchte.

Auf der Suche nach dem „Was besuchen wir denn dann?“ kam mir unsere Autobahnfahrt von Dresden nach Stuttgart wieder in den Sinn. Ich kenne diese Strecke mittlerweile sehr gut eins fällt mir immer wieder ca. eine Stunde vor Stuttgart auf: „Tripsdrill“.
Ich wusste, dass hier auch ein Freizeitpark ist, den ich bisher nie besuchte. Also habe ich dann das World Wide Web besucht und gesehen, dass Tripsdrill weitaus mehr als „nur“ ein Freizeitpark ist. Vielmehr wurde schon online das Gefühl von Freizeit und Familie suggeriert. Für 31 Euro für einen Erwachsenen bekommt man nicht nur den Eintritt für den Erlebnispark, sondern kann auch noch am gleichen Tag das Wildgehege besuchen. Die Öffnungszeiten klangen auch human (9 Uhr bis 18 Uhr) und so stand unser Ziel fest: Tripsdrill.


Die Anfahrt mit Navi war wahrlich entspannt und da es einen großen und kostenfreien Parkplatz gab, mussten wir auch nicht lange suchen, um einen freien Platz für unser Auto zu finden.

Viele Kassen sorgten auch für einen entspannten Eintritt und so standen wir nur ca. 5 Minuten an und schon waren wir drin. Kein Vergleich zum Europapark, um das an der Stelle nochmal zu erwähnen, da standen wir 45 Minuten an, um überhaupt erst einmal drin sein zu können.
Nachdem wir dann in Tripsdrill im Freizeitpark waren, haben wir uns erst einmal mit der Lagekarte vertraut gemacht, um zu wissen, was wir uns alles ansehen wollen und welche Attraktionen wir besuchen möchte. Ich mag zwar Achterbahnen aber ich bin kein Fan von Loopings und von schnellen Fahrgeschäften, auf denen ich auf dem Kopf stehe. Die Attraktion „Karacho“ fiel daher bei mir schon mal weg und ich entdeckte somit gleich die Holzachterbahn „Mammut“. Vom Eingang her ziemlich weit am Ende des Parks, sodass man erst einmal einige kleinere und auch größere Fahrgeschäfte besuchen konnte. Und eins kann ich vorweg sagen, nur weil einige Fahrgeschäfte auch für Kinder geeignet sind, so heißt das nicht, dass diese weniger Spaß machen. Wir hatten wirklich unseren Spaß und das auch an den Hauptattraktionen wie unter anderem „Mammut“ und der Wasserrutsche „Der Jungbrunnen“.
Das Maximum, was wir an einem Fahrgeschäft anstanden waren 25 Minuten, das war eine kleine 4er „Achterbahn“ (G´sengte Sau) die wahrlich abging. Ansonsten standen wir im Schnitt zwischen 5 bis 10 Minuten an und das trotz Ferien und wundervollem Wetter sowie vielen Besuchern. Durch kurze Wartezeiten hatten wir die Chance viele Fahrgeschäfte mehrfach zu fahren, um den Eintritt auch auszukosten.

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Bei unserem Spaziergang durch Tripsdrill sind wir an jedem Fahrgeschäft vorbei gekommen und haben so den Tag ausgekostet. Auch das Rafting sorgte neben Spaß auch für Abkühlung. Übrigens auch einer der Hauptattraktionen.

Kulinarisch gesehen hat man einige kleinere Imbisse oder auch größere Restaurants. Nachdem geschmacklich die Imbisse nicht ganz meins waren (aber das ist ja auch eine reine Geschmackssache), haben wir es uns dann in einem Restaurant gemütlich gemacht und gutbürgerlich gegessen. Preislich gesehen war das hier nicht teurer als in einem Restaurant, welches man so auch besucht.

Alle Weinliebhaber kommen in Tripsdrill übrigens im „Vinarium“ auf Ihre Kosten. Im Gewölbekeller kann man ausgesuchte Weine aus der Region probieren. 0,1 Liter kosten hier zwischen 1,50 Euro und 3 Euro. Zur Auswahl stehen Rot- & Weißwein und zusätzlich natürlich Brot und Käsewürfel. Das Glas bekommt man mit der Eintrittskarte kostenfrei dazu. Auch alkoholfreie Varianten an Fruchtsaftgetränken gibt es.


Mein Fazit zum Freizeitpark ist durchweg positiv. Ich kann wirklich nichts kritisieren, was durchaus selten ist 🙂 Einen so toll und liebevoll gestalteten Park in dem ich mich trotz hohem Menschenaufkommen so wohl gefühlt habe, gab es bisher nicht. Ich mag den Aufbau und die Beschilderung sehr, so ist alles sehr übersichtlich. Auch merkt man, dass hier mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Kinder sind hier auch wirklich sehr willkommen, das merkt man an vielen Kinderfahrgeschäften und am Aufkommen von Familien, die im Park sind.

Besonders entspannt fand ich den Shuttle Verkehr, der einen vom Erlebnispark direkt in das Wildgehege und zurück bringt. Dieser Service kostet 2 Euro (Hin und Zurück) und 1,50 Euro für eine einfache Fahrt.

Eine Dame in einer Imbissbude sagte uns, dass man auch nach 18 Uhr noch im Wildgehege sein darf, man sollte nur pünktlich in das Gehege gehen. Da der Shuttle Service (ein kleiner halboffener Zug, sehr niedlich gemacht) im 20 Minuten Takt fuhr haben wir den Zug 17.20 Uhr genommen und waren gut 5 Minuten später im Wildgehege. Rückzu sind wir über einen Weg auf dem Feld zu Fuß zum Auto gekommen. Entspannt gelaufen haben wir so ca 10 bis 15 Minuten gebraucht.

Das Wildgehege ist übrigens auch im Winter geöffnet. Auch Übernachtungen sind hier in beheizten Unterkünften möglich.


Viele heimische Wildtiere konnte man auf wirklich großen Freiflächen bewundern und teilweise auch selbst füttern. Das Futter hierfür konnte man am Eingang für 1 Euro kaufen. Fast täglich finden die Fütterung von Wolf, Bär und Co. statt, bei denen man als Gast dabei sein darf. Auch gibt es fast täglich Flugvorführungen an der Falknertribüne.

Was ich sehr toll fand und so noch nie erlebt habe waren die offenen Grillstellen, die gesichert waren. An der Wildsauschenke konnte man sich Knüppelbrot (Stockbrot), Würstchen und Pute kaufen und selbst grillen. Das muss ich sagen hat meinen Tag wirklich abgerundet, mittlerweile war es auch schon 19 Uhr.

Alles in allem empfand ich die über 100 Attraktionen im Erlebnispark und den Besuch im Wildparadies wirklich als rundum gelungen. Wer keine großen Achterbahnen mit vielen Loopings braucht und genauso wenig wie ich auf langes Anstehen steht und für sein Geld etwas geboten bekommen möchte, dem kann ich einen Besuch in Tripsdrill wirklich nur sehr ans Herz legen.

Für mich als Dresdnerin ist der Freizeitpark Belantis im übrigen auch sehr interessant. Tripsdrill und Belantis sind Partnerparks. Wer also eine Jahreskarte für einen Park hat (kostet in Tripsdrill für 12 Monate + Eintritt im Wildgehege das ganze Jahr 87 Euro für einen Erwachsenden), der kann einmal im Jahr auch kostenfrei den Partnerpark besuchen.

Germania Flug Dresden- Fuerteventura

Vorfreude ist die schönste Freude! Und so sind die schönsten Momente doch immer die, die kurz vorm Urlaub bzw ab der Buchung sind! So ist es bei mir immer. Doch irgendwann rückt der Tag des Abfluges näher und meine Angst steigt! Fliegen ist nicht das, was ich am liebsten mache. Wenn man aber weiter weg möchte, dann bleibt einem ja meist nichts anderes übrig.
Irgendwann habe ich mich dann näher mit der Fluggesellschaft beschäftigt und mir kam die Frage auf „Germania? Wer oder was ist das?“ Um ehrlich zu sein für mich gänzlich unbekannt. Meine Horrorvorstellungen von vor 17 Jahren kam wieder hervor. Damals sind wir mit einer „No- Name“ Fluggesellschaft nach Bulgarien geflogen, sind in ein Unwetter gekommen und die Sauerstoffmasken kamen runter. Als Kind erlebt, habe ich dieses Szenario dennoch bei jedem Flug vor Augen.

No Name ist Germania ganz und gar nicht, wie ich jetzt weiß 🙂
Vorab habe ich mich erst einmal über das Freigepäck belesen, das beträgt 20 kg. Kann man mit Leben aber für 2 Wochen wird das schon eng, für mich zumindest. Für eine Woche hat das locker gereicht und man könnte im Notfall ja auch noch auf buchen. Preise kenne ich hier nicht, da ich mich damit nicht beschäftigt habe.

Am Flughafen angekommen, alle Sicherheitsvorkehrungen abgeschlossen ging es ans „Boarding“ was pünktlich war. Als wir in den Flieger eingestiegen sind, wurden wir wie eigentlich überall freundlich begrüßt. Und dann mein Highlight: Es gab Zeitungen ohne Ende: Gala, Brigitte, Fokus und eine lokale Tageszeitung. Mensch, da war ich baff und ich hatte was zum Lesen-> ABLENKUNG!

Als wir dann da saßen und schon über den Wolken waren kam mir mein nächster Gedanke: das Essen! Auch hier habe ich keine guten Erinnerungen bei längeren Flügen. Dieses nicht gut schmeckende und trockene Brot mit komischen Belägen, lieber hungere ich, das sag ich ganz ehrlich! ABER bei Germania war das ganz anders. Mal abgesehen davon, dass wir in 5 h Flugzeit 3 x etwas kostenfrei(!) zu trinken bekommen haben, gab es warmes Essen. Ich denke, dass es warm war, weil wir beim Hin- & Rückflug immer um die Mittagszeit geflogen sind. Auf dem Hinflug gab es Nudeln mit mediterranem Gemüse sowie Brötchen. Auf dem Rückflug Nudeln mit Basilikumrahm und beides war Lecker!

Als Unterhaltung gab es zuerst Benjamin Blümchen, etwas für die Kinder aber auch wir fanden es toll. Man hat sich dann wie in Kindheitstage zurück versetzt gefühlt. Danach kam ein Film. Erst Ice Age, auf dem Rückflug dann „Der Marsianer“.
Alles nicht ganz alte Schinken und man hat sich gut unterhalten gefühlt. Ich habe die Zeit zum schlafen genutzt 🙂 Jaaaa trotz Flugangst habe ich mal eine Stunde geschlafen.

Bei der Landung wurden dann Bonbons zum Lutschen ausgeteilt, ebenfalls sehr aufmerksam.

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Alles in allem kann ich Germania definitiv empfehlen und muss sagen, dass ich mit Germania im Vergleich zu TUIfly und Condor deutlich zufriedener bin!

Bye Bye

Kennt ihr das? Ihr hattet einen wundervollen Urlaub, viele tolle Erlebnisse und dann kommt dieser eine Tag, den eigentlich keiner haben will: die Abreise!

Ja so geht es mir gerade. Die Woche Fuerteventura hat wahrlich gut getan und das Wetter war besser als gedacht. Warm, Baden im Meer, Entspannung, Spaß und tolle Erlebnisse prägen diesen Urlaub. Zu Hause wird man dann wahrscheinlich wieder fix von der Realität eingeholt.  Arbeiten und Stess.

Irgendwie frage ich mich immer, warum wir Deutschen so sind? Wieso kann nicht alles etwas relaxter und entspannter zugehen? Eigentlich geht das ja irgendwie schon am Flughafen noch im Urlaubsland los, oder?

Und während ich hier sitze, auf das Frühstück und dann den Bus warte, schwelge ich in Erinnerungen ❤

Langsam kommt meine Flugangst wieder durch und ich hoffe, dass alles gut geht.

Eure Sarah

Kitzsteinhorn in Kaprun

Seit vielen Jahren sind wir nun schon hier zum Skifahren. Ich mag das Kitzsteinhorn sehr, da es wirklich vielseitig ist und nie langweilig wird. Ich bin kein perfekter Skifahrer aber ich komme soweit heil überall runter. Ich mag es dennoch sehr, mich nach einem Jahr Skipause wieder in Ruhe einfahren zu können. Hier auf dem Kitzsteinhorn hat man die besten Bedingungen dazu. Gerade von ganz oben, vom Top of the Mountain, hat man breite Pisten, teilweise auch blaue. Ideal, um wieder rein zu kommen.

Rote und Schwarze Pisten gibt es natürlich auch. Wer es dann aber etwas anspruchsvoller möchte, der kann sich entweder im Funpark austoben oder eine von 5 Freeride Pisten nehmen. Eine davon haben wir auch genommen. Gekennzeichnet sich sie durch ein X vor der Zahl.

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Wer dann zwischendurch Hunger bekommt, der hat viele Möglichkeiten kulinarisch auf seine Kosten zu kommen. Insgesamt 9 Lokale bzw Hütten laden zum schlemmen ein. Natürlich findet man fast immer typisch Österreichische Speisen, generell ist aber für jeden etwas dabei.

Wer sich dann auch mal etwas umsehen möchte, dem empfehle ich, bis ganz nach oben zu fahren. Aus 3029 m hat man, bei tollem Wetter, eine Bombenaussicht. Dieses Jahr hatten wir durchweg Glück und 5 von 5 Tagen Sonnenschein. So konnten wir an 2 Tagen, die wir auf dem Kitzsteinhorn waren die perfekte Sicht und das tolle Panorama genießen.

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Wenn man dann schon mal oben ist, dann kann man in der Gipfelwelt 3000 durchaus auch noch andere Sachen genießen. Zum Beispiel das Cinema, leider bin ich irgendwie noch nie dazu gekommen, es selbst zu besuchen. Ab ca Juli 2017 kann man auch wieder die Ice Arena nutzen.

Doch auch im Sommer soll das Kitzsteinhorn wundervoll sein. Ich habe es bisher leider noch nicht geschafft. Wanderer und Mountainbiker sollen hier aber auf ihre Kosten kommen.

Ich freue mich schon jetzt auf kommendes Jahr, wenn wir zum Ski fahren wieder hier sind.

Aqua Plus Park auf Kreta

Heute möchte ich euch von einem tollen Erlebnis dieses Jahr auf Kreta berichten. Wenn ihr mal in der Nähe um Chersonissos seid, dann solltet ihr dringend auf den Straßen Ausschau nach dieser Tour halten.
Schon ab 24 Euro könnt ihr in den Aqua Park. Ihr werden vorm Hotel abgeholt und dann auch wieder zurück gebracht. Wir haben es über die Reiseleitung vor Ort gebucht. So haben wir mit Essen, Trinken und ein Eis vor Ort 44 Euro bezahlt. Alles in allem war der Preis für uns okay, als wir dann aber von anderen gehört haben, dass das mit den „Geschäften“ von der Straße sehr gut und zuverlässig klappt, war ich schon ein wenig baff. Damit habe ich nicht gerechnet 🙂

Leider ist der Aqua Park nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, sodass man entweder selbst auf ein Auto vor Ort angewiesen ist oder dann eben eine Tour buchen sollte. Letzteres finde ich entspannter 🙂

In den letzten Jahren war ich schon in vielen Aqua Parks- Spanien, Kroatien…. da musste sich Kreta einreihen.
In Kreta ist der Park nicht ganz so groß, bietet einem dennoch genug Spaß. Man hat auch ein extra Schwimmbecken, hier kann man seine Bahnen ziehen, das auch ziemlich ruhig, da ja fast alle Leute Rutschen gehen 🙂 Zudem kann man, wenn man möchte in einen großen Ball, der auf dem Wasser ist. Pro Person kostet das 5 Euro, für 2 Personen kostet das 8 Euro insgesamt. Ein echter Spaß, der sehr zu empfehlen ist.
Essen und Trinken kann man sich vor Ort zum normalen Preis, wie bei uns holen. Ab 6 Euro bekommt man ein großes Hauptgericht. Die Auswahl ist echt groß. Man bekommt sogar Salate und Desserts, Eis uvm.

Damit ihr euch das alles jetzt auch bildlich vorstellen könnt, gibt es hier noch ein paar Bilder von dem schönen Tag 🙂

 

 

 

Lychnostatis- Heimatmuseum in Hersonissos- Kreta

Jeden Abend, auf dem Weg in die Innenstadt sind wir an diesem Museum vorbei gelaufen. Es bewirbt sich damit, dass man mal das „alte“Kreta kennenlernt, wie es vor der Industrialisierung war und wie die Menschen lebten.

Natürlich mussten wir hier vorbei schauen, denn die Triadvisor Schilder am Eingang sagten uns, dass es hier toll sein muss. Der Eintritt beträgt pro Person 6 Euro, der Audio Guide auf Deutsch kostet 1 Euro. Dieser lohnt sich wirklich sehr. Geöffnet ist das Lychnostatis von 9-14 Uhr, Mittwoch ist hier immer noch Weinfest.

Der Umfang des Museums (von der Homepage kopiert)

In den 7.000 m2 des Museums findet man folgende Platze:

  1. Kretisches Haus

  2. Fabrik (Ölpresse)

  3. Windmühle

  4. Schafshirtenunterkunft

  5. Kapelle

  6. Dreschplatz

  7. Weinstampfanlage

  8. Schnapsbrennerei

  9. Backofen

  10. Weber- und Farberei mit Naturprodukten

  11. Töpferei

  12. Herbarium (Herstellung von Parfum und Tee)

  13. Garten mit Obstbäumen von Kreta

  14. Kräutergarten (Kräuter für Tee, Arznei und Parfum)

  15. Kakteengarten

  16. Ausstellung im Freien von Mineralien aus Kreta

  17. Ausstellungsraum volkstumlicher Kunstler und ihrer Werke

  18. Mehrzwecksaal zur Vorführung von Hoer- und Bildvortraegen fur den Unterricht uber die naturliche Umwelt von Kreta auch Seminare und Vortrage (oder Kongresse – bis 150 Personen)

  19. Freilichttheater – fur 250 Personen – fur organisierte kunstlerische Vorstellungen (Tanz-, und Theatervorstellungen, Hoer- und Bildvortrage u.a.)

  20. Cafe (serviert werden traditionelle Getranke und Kuchen)

  21. Verkaufsstand (Verkauf von traditionellen Produkten und Erinnerungsgegenstanden an das Museum)

Ich muss wirklich sagen, dass sich ein Besuch hier lohnt. Es ist ein sehr schönes Museum. Vor Ort erfährt man, wie das Museum entstanden ist. Es wurde wirklich komplett selbst erbaut, ohne irgendwelche Materialien zu verwerfen. Ein sehr gelungenes Areal, in dem man viel lernt und das direkt am Meer.

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