Das Geld liegt manchmal auch einfach zu Hause rum

So… zum Wochenende möchte ich noch ein paar Spartipps von mir mit auf den Weg geben, an die ich vor ein paar Wochen selbst fast kaum geglaubt hätte.

Wie ihr wisst erwarten wir unser erstes Kind und natürlich braucht man so einiges für das Kinderzimmer und das Kind. Vieles hat noch Zeit, einiges haben wir uns aber schon angeschafft um einfach irgendwann auch fertig sein zu können, denn der Bauch wird ja nicht kleiner 🙂

Das erstaunliche an der Sache ist, dass wir bisher nichts aus der eigenen Tasche finanziert haben und „nur“ zu Hause entrümpelt haben und Dinge verkauft haben. So sind wir auf eine stolze Summe von 600 Euro in der Babykasse gekommen. Davon haben wir uns schon einen Kinderwagen samt Buggyfunktion gekauft (also auch was längerfristiges und eine Babyschale gab es dazu), einen Kleiderschrank, eine Wickelkommode (der Aufsatz wird später gekauft) und eine kleinere Couch mit Schlaffunktion fürs Kinderzimmer. Besuch möchte ja schließlich auch bequem schlafen und Mutti bequem sitzen, wenn denn gestillt wird. Zudem haben wir Farbe für den verbliebenen Schrank im Kinderzimmer gekauft und schon Winnie Pooh Wandbilder.

Wie wir das gemacht haben?

  • Zum einen haben wir Dinge aus dem „alten“ Gästezimmer verkauft. Eine Schlafcouch und ein Schrank war hier das „teuerste“, was wir verkauft haben. Genutzt haben wir hauptsächlich Ebay Kleinanzeigen und für Elektronische Geräte Ebay. Nicht alles geht weg, vieles musste auch auf den Sperrmüll aber alles in allem war die Summe dennoch beachtlich.
  • Alte CD´s, DVD´s, Playstationspiele und Bücher haben wir einfach verkauft. Alles was im Keller, auf dem Dachboden und in der Wohnung so rumstand und definitiv keiner mehr braucht wurde via Momox verkauft. Immerhin 60 Euro sind so zusammen gekommen.
  • Außerdem haben wir echt gründlich überlegt, ob wir so das ein oder andere zu Hause noch brauchen oder einfach wirklich verkaufen oder auch verschenken oder gegen Lebensmittel (Packung Wasser oder Milch) bei Ebay Kleinanzeigen tauschen. Allgemein klappt das mit dem Tauschen gut, auch in andere Produkte.
  • Nun schreiben wir auch ein Haushaltsbuch um einfach zu sehen, was man in den Ausgaben sparen kann. Was ich prinzipiell empfehlen kann ist eine Summe X gleich auf ein Extra Sparkonto zu geben, wenn Lohn da ist.

Wie ich in der Erstausstattung sparen konnte, das erzähle ich euch in einem anderen Beitrag, denn auch hier habe ich viele hilfreiche Tipps bekommen aber auch eine gesunde Einstellung zu dem was man braucht und wo man es kauft. Da aber noch nicht alles da ist, werde ich den Beitrag nicht heute und morgen veröffentlichen 🙂

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende,

eure Sarah.

 

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Geduld- eine Tugend die es zu beherrschen gilt.

Geduld, tja googelt man diesen Begriff, dann findet man Sätze wie „die Fähigkeit oder Bereitschaft, etwas ruhig und beherrscht abzuwarten oder zu ertragen“ oder „Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen“
Klingt logisch, wenn man weiter drüber nachdenkt.

Aber alles was logisch klingt, muss noch lange nicht leicht und einfach umsetzbar sein.
Ich bin zum Beispiel ein absolut ungeduldiger Mensch. Mir kann es nicht schnell genug gehen. Wichtige Dinge müssen am besten sofort geklärt werden. Ich bin kein Typ, der alles vor sich hin schieben mag. Ich möchte lieber alles gleich erledigen.

Manchmal gibt es aber Dinge und Situationen, die Geduld erfordern. Ein warten auf die Zusage des Jobs, einige Nachrichten, die sich zum Beispiel über das Wochenende aufschieben und man definitiv erst am Montag eine Antwort bekommt. Wichtige Entscheidungen im Leben… Ich könnte die Liste noch länger führen…

Auch wenn ich weiß, dass es wichtig ist, in manchen Momenten die Ruhe zu bewahren, einfach geduldig zu sein, so fällt es mir doch schwer, diese Haltung zu wahren. Hinterher ist man aber meist schlauer und dann zeigt sich, dass man doch geduldiger hätte sein müssen.

Wie sieht das denn bei euch aus? Seid ihr geduldig?

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Vom Partygirl zur gestandenen Frau

Ich denke, das heutige Thema können viele von euch nachempfinden. Volljährig, Party machen und das Leben in vollen Zügen genießen. Endlich alles alleine entscheiden und raus gehen und was sehen. Bei mir ging das mit der Party machen erst so Anfang 20 los. Es ging auf jede große Hip Hop, Black und R´n´B Party in Dresden. Jeden ersten Samstag im Monat war die größte Veranstaltung davon. Auch nach dem Spätdienst wurde abgefeiert, ein paar Stunden geschlafen um dann wieder arbeiten zu gehen. Manchmal war das ganze Wochenende verplant, Freitag und Samstag. Sicher eine schöne Zeit, in der man auch einige Leute kennengelernt hat. Nüchtern betrachtet ist diese ganze „Party“ Szene aber eher von oberflächlichen Leuten und Typen, die Frauen abschleppen wollen besetzt. Was habe ich teilweise für Nummern an nur einem Abend bekommen. Ganz zu schweigen von den Drinks, die es umsonst gab.

Heute, mit Ende 20 und dem nun richtigen Mann an der Seite sieht die Welt irgendwie ganz anders aus. Wo es mich früher noch geehrt hat, wenn es eine Nummer gab (auch wenn sie gleich wieder im Müll landete), so ist es mir heute egal, welcher Typ mit hinterher schaut. Feiern in der Disco ist mir auch nichts mehr. Stattdessen schick Essen gehen, gemeinsame Zeit nutzen und an einem freien Wochenende gemeinsam auf der Couch chillen oder einfach so was erleben. Spazieren an der Elbe oder wohin fahren und einfach die Freizeit genießen. Mal gemütlich mit Freunden treffen, quatschen und einfach das Leben von einer anderen Seite her genießen. Für mich ist das Qualitytime und nicht groß weg gehen, um zu feiern.

Beide Seiten möchte ich nicht missen. Ich finde es wichtig, dass man sich auslebt und einiges erlebt. Aber nun bin ich angekommen. Nun habe ich das Gefühl immer heimeliger zu werden.
Was mit Anfang 20 unvorstellbar war, dass ist mit Ende 20 auf einmal ganz anders.

Wie ist bzw. war dass denn bei euch? Habt ihr sowas auch durchlebt oder seht ihr das Ganze sogar ganz anders als ich?

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Migräne ade mit einem Piercing?

Nun ist es etwas mehr als einen Monat her, dass ich mir mein Daith Piercing, welches viele auch unter Migräne Piercing kennen stechen lassen habe.

Die Heilung schreitet spitze voran und ich konnte auch das erste mal schon im Chlorwasser baden gehen. Ich bereue es bisher keinen Meter, dass ich es mir stechen lassen habe. Selbst wenn es dauerhaft nicht gegen Migräne hilft, dann sieht es doch immer noch schick aus.

 

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Daith Piercing im Innenohr

 

Da sind wir auch schon beim Thema, wie geht es mir denn mit dem Daith Piercing und den Schmerzen?

Also Kopfschmerzen hatte ich in dem Zeitraum bisher nur 2 mal, das ist für mich ein sehr, sehr guter Fortschritt.
Migräne war bisher gar nicht da. Ob das nun am Piercing liegt oder daran, dass ich die letzten Monate glücklicherweise verschont geblieben bin, dass weiß ich nicht.

Ich möchte an der Stelle keinem dazu raten, sich das Piercing stechen zu lassen. Ich habe es natürlich im Hintergrund der Migräne stechen lassen. Ich stehe aber auch so optisch voll und ganz dazu.

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6 Monate später

Jetzt, wo Anfang März 2018 ist kam mir mal wieder in den Sinn, wie es denn vor einem halben Jahr, Anfang Oktober 2017 so aussah.

Ich hatte kurz vorher erfahren, dass ich im Jahr 2017 nicht mehr auf Intensivstation wechseln darf, stattdessen noch eine kleine Ehrenrunde auf meiner alten Station drehen „darf“. Lange hatte ich dafür gekämpft, dass ich dort weg komme und mich beruflich weiter entwickeln kann. Dann kam die Zusage und ich hatte schon den Dienstplan auf der neuen Station. Und dann kam eine Woche vorm geplanten Wechsel doch alles anders. Damals echt ein kleiner „Weltuntergang“ für mich, denn auf der Station, wo ich gearbeitet habe, habe ich mich schon lange nicht mehr wohl gefühlt.

Und heute, heute ist mir mal wieder bewusst geworden, dass ich es zum 1.1.18 doch geschafft habe auf Intensivstation zu kommen und was das ganze körperlich und seelisch mit mir macht.

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Ich lerne viel, gerate auch mal an meine Grenzen, keine Frage aber ich bin glücklich, ich habe weniger Kopfschmerzen und jeden Tag aufs neue merke ich, dass es die beste Entscheidung war. Für mich fachlich aber auch körperlich und seelisch.
Ich geh wieder gern auf Arbeit und muss innerlich immer wieder über ehemalige Kollegen lachen, die sich noch mit mir in einer Umkleide umziehen. Natürlich funktioniert der Buschfunkt auch immer und man hört so einiges, was sich entwickelt hat, nachdem ich gegangen bin. Das heißt nicht, dass diese Veränderungen immer positiv sind, sagen wir mal so, es gibt einen Wandel, welcher Art lasse ich offen stehen.

Und genau das ist der Punkt an dem mir immer wieder bewusst ist, dass diese Menschen sich ihre „Qualitytime“ kaputt machen. Darum muss ich auch innerlich über sie lachen. Sie schimpfen, motzen und sind unzufrieden.

An der Stelle möchte ich euch bitte etwas mitgeben. Sobald ihr merkt, dass es euch über längeren Zeitraum nicht gut geht, sei es privat oder beruflich, dann reflektiert, woran es liegt und schaut, ob ihr daran was ändern könnt.
Ich habe mich Langezeit genauso gequält und nicht gewusst, wie ich weiter machen soll. Es geht aber weiter. Bei mir war das Problem beruflich und ich habe etwas geändert.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, ich weiß. Daher sind Veränderungen nie leicht aber scheut euch nicht davor.

Man lebt nur einmal und das Leben ist lebenswert.

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2 Monate Intensivstation

So richtig kann ich es ja immer noch nicht glauben aber die ersten 2 Monate auf Intensivstation sind so gut wie rum.

Immer noch bin ich sehr froh, dass ich mich für den Wechsel entschieden habe.

Kennt ihr den Moment, wenn ihr Dinge erfahrt, die euch in dem bestätigen, was ihr tut? Genauso geht es mir. Jede Woche höre ich neue Dinge, die mich in meinem Wechsel bestärken und bestätigen.

Das Team ist immer noch sehr nett und freundlich und vor allem hilfsbereit. Das ist sehr wichtig, denn nach 2 Monaten habe ich gerade mal das Gefühl, dass ich einen „groben“ Überblick habe. Aber auch jetzt gibt es noch viele Momente, in denen ich froh bin, dass ich noch in der Einarbeitung bin.

Gerade spezielle Verbände, Medikamente, OPs, Patiententransporte und Dialysen fordern, wie sonst auch immer, spezielle Aufmerksamkeit und vor allem für mich noch Hilfe.

Aber ich merke von mal zu mal, dass es immer besser wird mit Handling und Co, wenn ich schon mal etwas gemacht habe.

Natürlich liegt noch viel Arbeit und Lernen vor mir aber ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin.

Kennt ihr das, wenn ihr euch beruflich nochmal komplett verändert? Wie ging es euch dabei?

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Die Zeit rennt…

… geht es euch auch so? Ihr schaut aufs Datum und stellt fest, dass schon fast wieder März ist?
Ich frage mich, wo die Zeit denn nur hin ist.
Seitdem ich zum Januar meinen Arbeitsplatz klinikintern gewechselt habe und mal hier ein paar Monate auf Intensivstation bin und dann mal wieder dort ein paar Monate, rennt die Zeit gefühlt noch mehr. Zwischendrin ein wenig frei, etwas Urlaub und schon kommt der nächste Einsatz.

Aber auch privat rennt die Zeit unheimlich. Gerade noch Weihnachten gefeiert, dann war Silvester und schon ging es im neuen Jahr los. Arbeit lenkte ab, unsere privaten Ziele verfolgen wir weiterhin, hier ist nur leider sehr viel Geduld gefragt und zack, einmal Urlaub, schon wieder fast März.

Da kann man wirklich nur jeden Tag nutzen und Freizeit genießen.

Geht es euch momentan auch so, dass die Zeit so rennt?

Machts Hübsch,

eure Sarah <3

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Die erste Woche mit meinem Daith Piercing („Migräne“ Piercing)

Nun habe ich mein Daith Piercing, welches man manchmal auch unter „Migräne Piercing“ hört und liest schon eine Woche.

Natürlich kann man in der Zeit absolut nicht sagen, ob es gegen Migräne wirklich hilft. Aber ich kann all denen mit meinem heutigen Beitrag die Angst vor dem Piercing nehmen, die schon länger darüber nachdenken, es sich stechen zu lassen.

Der Besuch beim Piercer

Natürlich wäre es gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht aufgeregt war. Ich weiß, dass ich ein Schisser bin und genauso bin ich auch zum Piercer. Allein wäre ich nie gegangen. Ich hing meinem Mann aber schon ewig in den Ohren, daher hat er mich nun angesackt, nachdem ich ihn mal wieder auf einer Preisaktion bei „meinem“ Piercer verlinkt habe. Hier habe ich mein Tattoo her und meine anderen Piercings. Man könnte meinen, dass ich es gewöhnt bin… Sagen wir es mit den Worten von Sebastian, dem Piercer: „80- 90% der Krankenschwestern sind Schisser!“
Ich würde sagen, das trifft es sehr gut.

Dank seiner lieben Worte, seiner Geduld und seiner lockeren Art habe ich das piercen gut überstanden. Ganz ohne Schatzi´s  Händchen zu zerdrücken , denn diese habe ich nicht mal drücken müssen:)
Das „stechen“ selbst war im nachhinein gar nicht sooo schlimm, das einsetzen der Banane und dann das zu schrauen war für mich das schlimmste. Schließlich war frisch eine Nadel durch das „Loch“ durch gegangen und nun wurde wieder drin rum manipuliert. Aber auch das überlebt man und ich bin froh und stolz, dass ich es gemacht habe.
Danach gab es noch ein paar Stückchen Traubenzucker und dann war ich noch etwas angespannt aber relativ schmerzfrei mit meiner besseren Hälfte shoppen.

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Die erste Woche

Direkt am Tag des Stechens war der Wechsel von kalt zu warm das schlimmste. Okayyy die erste Nacht war auch nicht so der Burner, denn ich durfte mich nicht auf das Ohr legen, hätte es sowieso nicht hinbekommen, da jegliches manipulieren schon schmerzhaft war.

Zur Pflege hab es übrigens spezielles Desinfektionsmittel, für mich zum sprühen, da die Stelle ja doch eher schwer zu erreichen ist, da man ja nichts sieht… außer man hält sich einen Spiegel davor.

Von Tag zu Tag wurde der Schmerz weniger, natürlich merkt man es schon extrem, wenn man ran kommt. Eine Herausforderung war auf Arbeit das nutzen des Stethoskops ohne Schmerzen zu verursachen.

Alles in allem kann man aber sagen, dass jeder Tag schmerzfreier war und auch das Schlafen entspannter war auch wenn ich immer noch nicht auf dem Ohr schlafe.

Mitte der Woche habe ich mich dann erstmals getraut mit Wattestäbchen die Eintrittsstellen zu säubern. Ich bin bisher echt froh über die Wundheilung und so kann ich an Tag 6 und 7 sagen, dass es nicht entzündet ist, die Wundflüssigkeit nicht mehr vorhanden ist und ich immer noch sehr zufrieden bin. Einzig stört mich gerade, dass die Banane sich um 180 Grad gedreht hat und ich sie (noch) nicht drehen kann, weil das doch noch etwas ziept und ich auch nicht ran komme 🙂

Und nun kommen wir zur spannenden Frage, die Kopfschmerzen.

Migräne hatte ich in der Woche nicht, allerdings möchte ich das nicht überbewerten, da ich die letzten Wochen auch keine Migräne hatte. Einmal hatte ich aber ziemlich starken Spannungskopfschmerz, den ich auch nicht mit Yoga, Kühlung und Schmerzmitteln in den Griff bekommen habe. Ich denke aber hier hat ein stressiger Dienst, das schlechte Schlafen und allgemein eine Verspannung im Nacken dafür gesorgt.

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Ein Piercing gegen Kopfschmerzen?

In letzter Zeit hört man es immer wieder, das Piercing gegen Migräne und Kopfschmerzen. Das so geannnte „Daith Piercing“ taucht immer wieder auf Bildern, in Internetforen und Beiträgen auf.

Googelt man das Wort „Daith“, dann findet man immer wieder die Wörter Kopfschmerz, Placeboeffekt, Akkupunktur und Wundermittel gegen Migräne.

Ob es wirklich hilft, das kann ich (noch) nicht sagen. Sicher ist aber, dass ich an alternative Methoden glaube, die gegen Kopfschmerzen und Migräne helfen. Akkupunktur, Entspannungsmethoden, Ausdauersport usw. Ich denke, das alles kann positiv auf die Schmerzen wirken, wenn man sie denn „chronisch“ hat.

Aber was genau ist dieses Piercing?

Das Daith Piercing liegt in der Ohrmuschel und man sagt, dass es einen „Akkupunkturpunkt“ trifft und somit gegen Migräne wirken kann. Studien, die das belegen gibt es (noch) nicht, allerdings berichten viele Frauen von positiven Effekten.


Ich habe mir das Piercing stechen lassen. Natürlich auch in der Hoffnung, dass es gegen meine Schmerzen gut sein könnte, allerdings vordergründig weil es mir optisch gefällt. Wenn es hilft, dann ist es gut, wenn nicht, dann auch nicht schlimm, da die Optik für mich entscheidend war. Aber es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich mir keine Hoffnungen mache, dass meine Migräne besser wird.


Nachdem ich auf Facebook und Instagram von meinem Piercing „Erlebnis“ am Wochenende geschrieben habe, habe ich unzählige Nachrichten, Kommentare und Anfragen bekommen, ob es denn hilft, wie das Piercen war…

Ich habe mir daher gedacht, dass ich das Thema auf meinem Blog aufnehmen werde, da es ein Thema ist, welches scheinbar sehr viele interessiert.

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Knorpelpiercings verheilen allgemein langsamer. Dessem sollte man sich bewusst sein. Daher sollte man jegliche Manipulation, Saunagänge, Haarspray, Chlorwasser und Co. in den ersten 4-8 Wochen vermeiden. Wenn alles gut verheilt ist, dann kann man natürlich die „Banane“ wechseln und beispielsweise Ringe oder anderes in das „Loch“ machen.

Das Bild oben ist direkt nach dem piercen entstanden. Mehr zum Thema werde ich euch in einem anderen Beitrag  berichten.

Wenn ihr Fragen habt, dann immer her damit. Ich beantworte sie gern im nächsten Beitrag zum Thema.

Nun würde mich interessieren, habt Ihr Erfahrungen damit? Kennt ihr dieses Piercing überhaupt und wie stark habt ihr Kopfschmerzen oder kennt ihr sowas gar nicht?

Update der Intensivmedizin

Lange habe ich euch nichts mehr über meinen beruflichen Wechsel auf Intensivstation erzählt.

Heute soll sich das ändern. In den letzten Wochen habe ich viel erlebt, viel gelernt und auch teilweise mehr selbstständig gearbeitet. Selbstständiges Arbeiten war zwar schon von Anfang an Programm, allerdings kann ich immer mehr alleine machen, verinnerliche langsam die Abläufe und verstehe immer mehr.

Meine ersten zwei Beatmungen habe ich schon aufgebaut. Natürlich ist es nicht einfach nur Schläuche zusammen stecken und ran an den Patienten, sondern vorher alles testen und richtig zusammen bauen und verstehen, was man da macht 🙂

Letzte Woche war ich auch zu einer Weiterbildung zum Thema Beatmung. Auch hier habe ich vieles gelernt aber in der Praxis durch eine sehr nette Fachkrankenschwester so richtig verstanden. Langsam verstehe ich also auch die Zahlen und Kurven am Beatmungsgerät selbst. Aber ich will noch lange nicht davon sprechen, dass ich nun alles sicher beherrsche. Aber dafür bin ich ja auch noch in der Einarbeitung.

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Ja, mein erstes richtig heftiges und schnelles Krankheitsbild mit letztendlicher Reanimation habe ich auch erlebt. Inklusive allem, was so dazu gehören kann. Der Dienst war heftig und ich auch erstmal kurzweilig etwas durcheinander im Kopf. Reanimationen kannte ich aus der Notaufnahme aber eher von älteren Patienten und nicht von jungen Patienten. Um keinem im Weg zu stehen habe ich auf Zuruf gearbeitet, das was ich wusste habe ich vorbereitet und angereicht und alles andere werde ich mit der Zeit lernen. Es ist gut zu wissen, dass das Team so gut funktioniert und man nie wirklich allein ist.

Ansonsten lerne ich fleißig neue Medikamente kennen, helfe wo ich kann und versuche mich auf meine Patienten und Krankheitsbilder gänzlich zu konzentrieren. Ich denke es wird langsam und Stück für Stück.

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