Rede mit deinem Partner!

Eine Schwangerschaft ist wohl die schönste Zeit im Leben eines Paares.
Ich genieße es gerade voll, wenn ich meinem Mann sagen kann, was ich gerade spüre und auch was ich nicht spüre. Er nimmt mir dann immer meine Sorgen. Es ist toll sich einfach über die Schwangerschaft auszutauschen und sich gemeinsam zu freuen.

Kommunikation ist in einer Beziehung immer wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Vor allem aber in der Schwangerschaft muss man einfach miteinander reden. Über das Thema Hormone habe ich immer gelacht und das ganze nicht ernst genommen. Es gibt aber einfach wirklich Tage an denen man nicht so super drauf ist, ohne Grund und obwohl gerade alles bestens läuft.
Oder man macht sich Gedanken über Dinge, die eben kommen. Elterngeldanträge, das Kinderzimmer, der nächste Vorsorgetermin…. Dinge zum sich Gedanken machen gibt es genug. Leider!

Manchmal denke ich mir aber auch einfach, warum kommst du nicht auf mich zu, du kennst mich so lange, du musst doch wissen, was mit mir ist und darauf reagieren. Typischer Fehler einer Frau, lasst es euch gesagt sein!!!  Wenn der Hormonschub dann vorbei ist, dann kann man auch wieder logisch denken und hier bin ich echt froh, dass diese „Schübe“ zum Glück nicht so lange gehen und dass mein Mann einfach sehr geduldig mit mir ist.

Klar kennt er mich schon lange, ich ihn aber auch und das heißt noch lange nicht, dass ich gerade weiß, was er denkt und fühlt. Im Gegenteil. Und genau so geht es den Männern der Schöpfung. Woher sollen sie wissen, was uns beschäftigt, wenn wir es nicht sagen?

Genau aus dem Grund kann ich euch nur sagen, redet mit euren Partnern! Egal ob schwanger oder nicht. Nur so kann man Missverständnissen vorbeugen und eine zufriedene Beziehung führen.
Es ist nicht immer leicht das auszusprechen, was man denkt aber ich bin so deutlich glücklicher mit meinem Mann und freue mich, wenn man auch mal über Dinge reden kann, die einen beschäftigen, die man nach außen aber nicht immer so zeigen kann.

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Der Schein trügt manchmal…

„Hinterher ist man immer schlauer“

Dieses Sprichwort kann man auf so viele Situationen ummünzen und es ist einfach so, hinterher ist man immer schlauer. Man lernt auf jeden Fall auch immer aus den Situationen. Ich versuche das ganze dann positiv zu sehen, denn ändern kann man eh nichts mehr, was passiert ist.
Manchmal mehr schmerzhaft, manchmal weniger. Sicher ist aber, dass sobald Personen in der Situation mit drinnen sind, die man sich eigentlich vom ersten Eindruck her anders vorgestellt hat und dann feststellt, dass diese ganz anders sind, als man es erst dachte, die Enttäuschung sehr groß ist. Dies ist zumindest meist bei mir so.

Leider nicht nur im realen Leben, sondern auch „offline“, wenn man manche Leute persönlich kennenlernt. Vor allem im Internet ist das anonyme einfach. Man kann sich hinter einem Namen verstecken, manche sind einfach online anders, als im echten Leben und schon ist bei einigen das Schauspiel perfekt.
Wenn ich die Menschen direkt vor mir habe, dann bin ich mittlerweile schon echt schlauer und kann die Leute besser einschätzen, weil man Mimik und Gestik einfach vor sich hat. Im Internet geht das nicht. Texte kann man auch missverstehen und man sieht die Reaktion des „Gegenübers“ nicht.

Wenn man jemand aber nur durch einen größeren Blog kennt, ihn ab und an folgt und mal Kommentare im Social Media liest, dann kann man schnell den Eindruck gewinnen, dass diese Person ja total sympathisch und nett sei.

Manche solcher Leute darf man ja durch Zufälle oder andere Umstände persönlich kennenlernen. Und so ist es mir schon 2x passiert, dass ich mächtig enttäuscht war. Enttäuscht von den Menschen, die hinter den Seiten stehen, deren Blogs entfolgt bin und mir einfach dachte, dass das was da online abläuft ein reines Schauspiel ist. Schade, dass man nicht immer hinter die Fassaden der Leute und Seiten schauen kann. Auf jeden Fall kann ich euch sagen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

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Dinge, die ich in der Schwangerschaft nicht hören wollte… sie aber dennoch gehört habe.

Wenn ich so näher darüber nachdenke, dann könnte der Beitrag heute ziemlich lustig werden, denn im Nachhinein muss ich ja selbst über manche Menschen lachen, die mir „Ratschläge“ zur Schwangerschaft an den Kopf knallten. Ich bin über sinnvolle und Ernst gemeinte Ratschläge echt dankbar, schließlich ist es meine erste Schwangerschaft und so manche Fragen hat man eben doch.

Aber meine vertrauteste ist eben meine gute Freundin, die letztes Jahr ihr Kind auf die Welt gebracht hat. Sie wäre die einzige, die mir sagen könnte, dass meine Pläne dumm sind… ich würde sie überdenken.

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Andere Menschen hingegen meinen es vielleicht gut, treffen damit aber eher einen Nerv bei mir, der mich etwas „annervt“. Ich mag es nicht, wenn man mir seine Meinung aufzwängen will anstatt mich in dem zu Unterstützen, was so meine Vorstellungen sind und mir da Tipps zu geben.


Ganz vorne dran war da eine „Verkäuferin“ im Babyone in Dresden, die meinte, mir ihre mütterlichen „Gene“ und Meinungen vermitteln zu müssen. Anstatt mich als Kunde in dem Fall mit dem zu beraten, weswegen ich da bin schwatze sie mir Dinge auf, die ich schon im Vorfeld abgelehnt habe, da mir das zu umständlich ist. Dinge wie „Was, sie sind viel zu entspannt“ und „Überlegen sie nochmal in Ruhe, ich als Mutter kann ihnen sagen, dass was sie machen ist nicht gut…“ Aha, eine Babytrage, mit der ich mein Kind an der Brust habe ich nicht gut und eine Babyautoschale ist für Autofahrten über 7 Stunden idealer als mitwachsende Kindersitze… ist klar. Und weil ich irgendwann so genervt war, sind wir gegangen und haben woanders eingekauft.


Und da wir schon so schön beim Thema einkaufen sind. WAAASSS wie kann ich nur jetzt schon einkaufen gehen? Ohhh nein, ich habe den mütterlichen Kodex missachtet und war einkaufen, bevor ich kugelrund bin und mich kaum noch bewegen kann… Fragt nicht, was ich mir alles anhören durfte. Ich werde mich für meine Vorhaben, Gedanken und mein Handeln nicht rechtfertigen, denn ich allein kann entscheiden wann ich einkaufe und wann ich Kinderklamotten einsortiere.


Womit wir schon bei einem meiner liebsten Themen sind. Kinderklamotten und warum wir sie größtenteils gebraucht gekauft haben. Tja, warum wohl? Weil ich das Geld, was ich so spare sinnvoller an anderen Stellen investieren kann. Babybett, Schränke, Kindersitz oder auch einfach sparen… Teuer wird es so oder so. Man muss halt schauen, wo man kauft und was man kauft. Prinzipiell habe ich teilweise neue oder nur 1x getragene Sachen für 50 Ct bei Ebay Kleinanzeigen bekommen. Warum nicht zuschlagen? Aber Sprüche wie „Für mein Wunschkind waren mir nur die teuersten Sachen gut genug!“ durfte ich mir zu genüge anhören. Wobei ich sagen muss, dass die meisten sehr positiv darauf reagieren und es auch so machen würden.


Ein Klassiker aus der Frühschwangerschaft war “ Du isst zu viel, nur darum sieht man so viel Bauch. Du bist also dick und hast keinen Babybauch“. Ja bei dem Spruch war ich mal kurz vorm ausrasten. Die Frühschwangerschaft…. bedeutet Übelkeit und zwar den ganzen Tag, kaum was essen und dann habe ich auch noch Gewicht abgenommen. Zudem war ich schon als Ausgangsgewicht sehr knäpplich ausgestattet…. Ergo, ich bin schlank… und Ergo, man sieht meinen Bauch auch sehr schnell… Also warum zur Hölle sollte ich auf die dumme Idee kommen für 2 zu Essen. Ich war froh, wenn ich mal ein Toast in mich rein bekommen habe 🙂


Mein letzter Lieblingsspruch bezieht sich auf die Kindsbewegungen. Mein Vorteil am sehr schlank sein war bzw ist, dass ich mein Kind sehr zeitig spüren konnte und auch immer noch spüren kann. Das erste mal war das in der 12ten SSW aber da auch nur, wenn ich auf dem Bauch lag. Da waren diese „Gefühle“ nicht regelmäßig aber sie waren da. Natürlich konnte ich nicht sagen „Oh das war der Arm“ aber man hat gemerkt, dass da was ist. Viele schlaue und über intelligente Menschen, die schlauer als meine Ärzte und Hebamme sind bezweifelten dies. Ein Glück, dass ich von mehreren Ärzten nun gehört habe, dass es sehr wohl geht. Mittlerweile merke ich mein Kind auch schon wenn ich sitze oder auf dem Rücken liege. Immer noch nicht regelmäßig aber auf jeden Fall täglich 🙂
Jede Schwangerschaft verläuft eben anders und jede Frau hat auch ein anderes Körpergefühl.


Ich bin mir sicher, dass da noch so einiges auf mich zu kommt, denn ein paar Monate bin ich ja noch schwanger… aber mittlerweile sehe ich es mit Humor und sammel dann mal wieder für lustige Beiträge 🙂

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Ist die Migräne mit dem Daith Piercing weg?

Mittlerweile habe ich mein Daith Piercing seit 3 Monaten. Viele schwören auf das Piercing, um Ihre Migräne los zu werden. 100 % bestätigt ist es nicht, dennoch habe ich mich damals dafür entscheiden, mir das Daith Piercing auch stechen zu lassen. Natürlich auch wegen dem Hintergrund der Migräne aber auch wegen der Optik, denn ich finde es schön.

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Für alle, die mit Daith Piercing nix anfangen können, es ist das Piercing in der Ohrmuscheln. Man sagt, dass es einen Akkupunkturpunkt trifft, welcher Migräne lindern soll.


Tja, wie sieht es denn nun nach 3 Monaten aus? Habe ich es noch und vor allem, was macht die Migräne?

Also Migräne hatte ich seither nicht mehr, ob es was mit dem Piercing, der Schwangerschaft oder anderen Faktoren zu tun hat, das kann ich nicht sagen.

Mit der Wundheilung hatte ich anfangs überhaupt keine Probleme, das Piercing war erstmal komplett abgeheilt, tat nicht mehr weh. 100% abgeheilt ist es aber erst so nach ca. 3 Monaten. Nun, meine Schwangerschaft war immer weiter fortgeschritten und ich merkte, wie es im Ohr muckerte. Es tat nicht wirklich weh, war aber etwas druckempfindlich. Ich reinigte auch ganz normal weiter mit dem erhaltenen Desinfektionsmittel. Irgendwann sah ich dann, dass sich wie so eine kleine Blase an einer Eintrittsstelle gebildet hatte. Ehe ich alles richtig sehen konnte, denn dazu brauch ich ja immer einen Spiegel, um es dann reinigen zu können, hatte ich das Piercing dann auch schon in der Hand. Scheinbar hat sich die Kugel über die Zeit etwas gelöst und so stand ich Samstag Mittag in meinem Bad und habe das Piercing natürlich nicht allein wieder rein bekommen. Ein Glück, dass mein Piercer Samstag auf hatte und so sind wir gleich los.
Leider hatte ich nicht Sebastian erwischt, der mir das Piercing gestochen hatte… nein ich hatte jemand anderen und der war so gar nicht begeistert, dass er eine kleine „Fummelarbeit“ vor sich hatte. Denn das Piercing wieder einzusetzen und auch die Kugel wieder fest drauf zu schrauben war nicht so leicht… Ich bekam das auch zu spüren mit fluchen und Schmerzen am Ohr… aber irgendwann war das Piercing fest, ich bekam nen Anschiss, weil ich ja nur am Piercing rum spielen würde und daher sich eine kleine Infektion gebildet hatte… Ja ne, ist klar, ich hab ja nix besseres zu tun, als die ganze Zeit am Piercing rum zu spielen 🙂 Es könnte auch gaaar nicht an der Schwangerschaft liegen, dass die Wundheilung gestört ist.

Da ich Salbe mit Antibiotika zur Wundheilung nicht nehmen konnte, hat mir der Piercer Teebaumöl empfohlen und siehe da, eine Woche später sieht alles deutlich besser aus und die Entzündung ist auch weg.

Ich bereue das Piercing weiterhin nicht, kann euch aber nicht dazu raten es machen zu lassen oder nicht. Das muss jeder selbst wissen.

 

Schwangerschaftsprobleme Teil 2- Was Esse ich?

So langsam kann ich eine kleine „Serie“ aus den Schwangerschaftsproblemen machen. Da ich die Idee irgendwie gut finde, werde ich das durch die Schwangerschaft auch immer mal wieder machen.
Nachdem ich euch nun in Teil 1 schon erzählt habe, was ich so anziehe bzw. vor welchen Problemen ich da so stand geht es heute um das Thema “ Was esse ich?“
Wer den ersten Beitrag nicht kennt, der kann ihn HIER nachlesen. (Ihr gelangt direkt zu meinem Blogpost)

Um ehrlich zu sein, war im ersten Monat der Schwangerschaft das Essen kein Problem. Das ist auch kein Wunder, denn schließlich ist man im ersten Monat „nur“ 2 Wochen schwanger und hier spielt sich die Befruchtung ab. Anfang des 2ten Monats hatte ich auch noch keine Probleme mit dem Essen, ich wusste ja noch nicht mal, dass ich schwanger bin und hatte auch keine Anzeichen. Erst so ab Schwangerschaftswoche 7 ging das Problem Übelkeit und was esse ich so richtig los. Morgens gab es immer Übelkeit. An Essen bin ich nicht ran gekommen. Ich war froh, wenn mein Tee und meine Folsäure drinnen geblieben ist. Irgendwann nach dem Mittag bin ich dann an Cornflakes und Knäckebrot ran gekommen. Manchmal haben wir gekocht, meist lief es aber darauf hinaus, dass ich dann keinen Appetit mehr hatte, sobald das Essen auf dem Tisch war. Oder ich habe 3 Bissen gegessen und war pappsatt und voll.

Irgendwann verlagerte sich die Übelkeit dann auf den ganzen Tag. Das waren die schwersten Wochen, denn ich hatte A keinen Appetit auf Essen und B selbst wenn dieser da gewesen wäre, ich wäre nicht ran gekommen. Also gab es Salzstangen und Tee, sowie viel Wasser und die meiste Zeit habe ich auch geschlafen.

Weiter im Verlauf, nun schon im 3ten Monat der Schwangerschaft angekommen hatte ich Tage, an denen ich keine Übelkeit hatte, allerdings auch keinen Appetit. Ich habe mich dann irgendwie von dem ernährt, was da war. Habe mir Suppen selbst gekocht und wenn ich Lust hatte, dann habe ich mir Sushi ohne Fisch gekauft. Doch weil ich von der Ideenlosigkeit echt genervt war, auf der Waage abgenommen hatte bzw. mein Gewicht Plus/Minus 400 Gramm gehalten habe und irgendwie mir nichts zu Essen vorstellen konnte, habe ich angefangen Listen zu schreiben mit Gerichten, die mir denn schmecken.

Damit fahre ich ganz gut. Jetzt, im 4ten Monat der Schwangerschaft komme ich schon morgens an mein Brötchen ran, vor ein paar Wochen war daran nicht zu denken. Die Übelkeit wird langsam immer besser, Ausnahmen bestätigen aber manchmal die Regel.

Alles in allem ist der Appetit aber da. Ich könnte nicht von Gelüsten sprechen oder irgendwas, was ich gar nicht mag. Da hat sich im Vergleich zu vor der Schwangerschaft nichts getan. Ich denke, dass so langsam das Gewicht nach oben gehen wird. Meine Hebamme und auch meine Frauenärztin sagen immer, dass sich das Baby nimmt, was es braucht nur ich eben die leidtragende bin. Das merke ich auch manchmal an absoluter Abgeschlagenheit, Kreislaufproblemen und Müdigkeit.

Was ich nicht mache, das sind die ganze „Listen“ für Schwangere beachten. Man kann sich ja auch verrückt machen, was man am Tag so unbedingt Essen muss. Ich esse das, worauf ich Appetit habe, denn ich bin froh, dass dieser langsam wieder kommt. Ansonsten immer schön auf etwas Obst und Gemüse in der Ernährung achten.

Habt ihr denn noch ein paar Tipps zum Thema Essen für mich?

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Schwangerschaftsprobleme Teil 1- Was ziehe ich an? *Werbung*

Dieser Beitrag ist in freundlicher Unterstützung mit Momelino *entstanden und beinhaltet daher Werbung. Das vorgestellte Produkt wurde mir kosten- & bedingungslos zur Verfügung gestellt. Der Beitrag ist nicht bezahlt und ist freiwillig entstanden.

 

Ich erinnere mich noch sehr gut an das Jahr 2016. Dort habe ich „virtuell“ Bettina kennengelernt. Bettina ist die Inhaberin von Momelino, selbst Mama und eine Frau, die mir damals schon aus der Seele gesprochen hatte. Viele Freunde bei mir sind 2016 schwanger geworden, das Thema Umstandsmode lies sich nicht vermeiden und ich dachte mir meist so „Das sieht aber nicht schön aus.“ „Das ist aber altbacken“ „So soll ich irgendwann mal rumlaufen, wenn ich schwanger bin?“ oder „Die Qualität ist ja so gar nicht meins.“

Bettina, eine Frau die mitten im Leben steht, brauchte in ihrer ersten Schwangerschaft berufsbedingt auch schicke Kleidung, die praktisch als werdende Mama ist, die dem Businessdress gerecht wird aber auch bequem ist und vor allem auch im Alltag schick aussieht.

Als Bettina ihren Shop Momelino damals aufmachte (früher noch mit dem Namen Mom & More) habe ich nicht lange gezweifelt und war so begeistert, dass ich Ihren Shop damals vorgestellt habe. HIER (ihr gelangt direkt zu meinem damaligen Beitrag) habe ich Momelino damals das erste mal vorgestellt.


Tja, was soll ich sagen. 2 Jahre später ist das Thema Schwangerschaft und Umstandsmode für mich relevant. Und da ich weiß, dass viele Mama´s, werdende Mama´s oder Frauen mit Kinderwunsch hier mitlesen, möchte ich euch die nächsten Monate auf meine persönliche Reise durch die Schwangerschaft und die Mode mitnehmen.


Heute möchte ich mit einem Shirt anfangen, welches ich schon jetzt, im 4ten Monat, problemlos anziehen kann. Der Bauch wächst immer mehr, noch ist er nicht zu groß aber schön anzusehen. Natürlich könnte ich meine normale Kleidung noch anziehen aber die liegt eng an, der Bauch zeichnet sich überdimensional ab und allgemein fühlt man sich auf der Straße eher mit Blicken gelöchert, als dass die Leute sich denken könnten „Oh, was für ein schöner Babybauch“

Ich habe mich daher für ein weiß gepunktetes Shirt entschieden, welches bequem zum tragen ist, meinen (noch) kleinen Babybauch schick in Szene setzt und welches auch noch praktisch ist. Denn bis zum Ende der Schwangerschaft und auch danach werde ich es tragen können. Man kann mit diesem Shirt bequem Stillen, ohne sich komplett ausziehen zu müssen.

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Das problemlose Stillen ist durch das Überlappen im Brustbereich möglich. Auf Grund des Bandes auf Unterbrusthöhe sowie den seitlichen Raffungen, kommt der Babybauch schön zur Geltung. Und genau das liebe ich im Moment so sehr.

Das Material besteht zu 94% aus Viskose und zu 6% aus Elasthan.

Wer weiß/dunkelblau gepunktet nicht so mag, der kann das Shirt auch in dunkelblau/weiß gepunktet kaufen. Preislich liegen die Shirts bei 52,95 Euro. Und wenn ihr euch jetzt denkt, dass ihr das Geld nie ausgeben werdet, weil es ja woanders viiiiel günstigere Kleidung gibt, dem muss ich noch folgendes mit auf dem Weg geben:

  • Wer günstig kauft, kauft (oft) doppelt oder dreifach.
  • Bei billigen Bekleidungsketten wird nicht darauf Wert gelegt, dass die Kleidung in Deutschland hergestellt wird. Bei Momelino wird nicht nur darauf geachtet, sondern auch auf die Qualität der einzelnen Stoffe.
  • In den letzten Wochen habe ich mich sehr mit dem Thema Umstandsmode beschäftigt und muss sagen, dass mich persönlich optisch kaum was angesprochen hat.
  • Zudem habe ich in einem Onlineshop selten erlebt, dass mir Kleidung sofort so gut passt. Ich bin größentechnisch eh etwas komplizierter. In der Schwangerschaft hatte ich echt Angst, dass ich auf Anhieb nichts passendes finden werde. Dem war bei Momelino nicht so, ich habe das Shirt in Größe S bestellt und es passt problemlos.
  • Man sollte auch nie vergessen, dass fast alles bei Momelino auch zum Stillen geeignet ist. So trägt man die Mode nicht nur in der Schwangerschaft, sondern auch in der Stillzeit.

 

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*Link führt zur Partnerwebseite

 

Geduld- eine Tugend die es zu beherrschen gilt.

Geduld, tja googelt man diesen Begriff, dann findet man Sätze wie „die Fähigkeit oder Bereitschaft, etwas ruhig und beherrscht abzuwarten oder zu ertragen“ oder „Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen“
Klingt logisch, wenn man weiter drüber nachdenkt.

Aber alles was logisch klingt, muss noch lange nicht leicht und einfach umsetzbar sein.
Ich bin zum Beispiel ein absolut ungeduldiger Mensch. Mir kann es nicht schnell genug gehen. Wichtige Dinge müssen am besten sofort geklärt werden. Ich bin kein Typ, der alles vor sich hin schieben mag. Ich möchte lieber alles gleich erledigen.

Manchmal gibt es aber Dinge und Situationen, die Geduld erfordern. Ein warten auf die Zusage des Jobs, einige Nachrichten, die sich zum Beispiel über das Wochenende aufschieben und man definitiv erst am Montag eine Antwort bekommt. Wichtige Entscheidungen im Leben… Ich könnte die Liste noch länger führen…

Auch wenn ich weiß, dass es wichtig ist, in manchen Momenten die Ruhe zu bewahren, einfach geduldig zu sein, so fällt es mir doch schwer, diese Haltung zu wahren. Hinterher ist man aber meist schlauer und dann zeigt sich, dass man doch geduldiger hätte sein müssen.

Wie sieht das denn bei euch aus? Seid ihr geduldig?

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Vom Partygirl zur gestandenen Frau

Ich denke, das heutige Thema können viele von euch nachempfinden. Volljährig, Party machen und das Leben in vollen Zügen genießen. Endlich alles alleine entscheiden und raus gehen und was sehen. Bei mir ging das mit der Party machen erst so Anfang 20 los. Es ging auf jede große Hip Hop, Black und R´n´B Party in Dresden. Jeden ersten Samstag im Monat war die größte Veranstaltung davon. Auch nach dem Spätdienst wurde abgefeiert, ein paar Stunden geschlafen um dann wieder arbeiten zu gehen. Manchmal war das ganze Wochenende verplant, Freitag und Samstag. Sicher eine schöne Zeit, in der man auch einige Leute kennengelernt hat. Nüchtern betrachtet ist diese ganze „Party“ Szene aber eher von oberflächlichen Leuten und Typen, die Frauen abschleppen wollen besetzt. Was habe ich teilweise für Nummern an nur einem Abend bekommen. Ganz zu schweigen von den Drinks, die es umsonst gab.

Heute, mit Ende 20 und dem nun richtigen Mann an der Seite sieht die Welt irgendwie ganz anders aus. Wo es mich früher noch geehrt hat, wenn es eine Nummer gab (auch wenn sie gleich wieder im Müll landete), so ist es mir heute egal, welcher Typ mit hinterher schaut. Feiern in der Disco ist mir auch nichts mehr. Stattdessen schick Essen gehen, gemeinsame Zeit nutzen und an einem freien Wochenende gemeinsam auf der Couch chillen oder einfach so was erleben. Spazieren an der Elbe oder wohin fahren und einfach die Freizeit genießen. Mal gemütlich mit Freunden treffen, quatschen und einfach das Leben von einer anderen Seite her genießen. Für mich ist das Qualitytime und nicht groß weg gehen, um zu feiern.

Beide Seiten möchte ich nicht missen. Ich finde es wichtig, dass man sich auslebt und einiges erlebt. Aber nun bin ich angekommen. Nun habe ich das Gefühl immer heimeliger zu werden.
Was mit Anfang 20 unvorstellbar war, dass ist mit Ende 20 auf einmal ganz anders.

Wie ist bzw. war dass denn bei euch? Habt ihr sowas auch durchlebt oder seht ihr das Ganze sogar ganz anders als ich?

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Migräne ade mit einem Piercing?

Nun ist es etwas mehr als einen Monat her, dass ich mir mein Daith Piercing, welches viele auch unter Migräne Piercing kennen stechen lassen habe.

Die Heilung schreitet spitze voran und ich konnte auch das erste mal schon im Chlorwasser baden gehen. Ich bereue es bisher keinen Meter, dass ich es mir stechen lassen habe. Selbst wenn es dauerhaft nicht gegen Migräne hilft, dann sieht es doch immer noch schick aus.

 

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Daith Piercing im Innenohr

 

Da sind wir auch schon beim Thema, wie geht es mir denn mit dem Daith Piercing und den Schmerzen?

Also Kopfschmerzen hatte ich in dem Zeitraum bisher nur 2 mal, das ist für mich ein sehr, sehr guter Fortschritt.
Migräne war bisher gar nicht da. Ob das nun am Piercing liegt oder daran, dass ich die letzten Monate glücklicherweise verschont geblieben bin, dass weiß ich nicht.

Ich möchte an der Stelle keinem dazu raten, sich das Piercing stechen zu lassen. Ich habe es natürlich im Hintergrund der Migräne stechen lassen. Ich stehe aber auch so optisch voll und ganz dazu.

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6 Monate später

Jetzt, wo Anfang März 2018 ist kam mir mal wieder in den Sinn, wie es denn vor einem halben Jahr, Anfang Oktober 2017 so aussah.

Ich hatte kurz vorher erfahren, dass ich im Jahr 2017 nicht mehr auf Intensivstation wechseln darf, stattdessen noch eine kleine Ehrenrunde auf meiner alten Station drehen „darf“. Lange hatte ich dafür gekämpft, dass ich dort weg komme und mich beruflich weiter entwickeln kann. Dann kam die Zusage und ich hatte schon den Dienstplan auf der neuen Station. Und dann kam eine Woche vorm geplanten Wechsel doch alles anders. Damals echt ein kleiner „Weltuntergang“ für mich, denn auf der Station, wo ich gearbeitet habe, habe ich mich schon lange nicht mehr wohl gefühlt.

Und heute, heute ist mir mal wieder bewusst geworden, dass ich es zum 1.1.18 doch geschafft habe auf Intensivstation zu kommen und was das ganze körperlich und seelisch mit mir macht.

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Ich lerne viel, gerate auch mal an meine Grenzen, keine Frage aber ich bin glücklich, ich habe weniger Kopfschmerzen und jeden Tag aufs neue merke ich, dass es die beste Entscheidung war. Für mich fachlich aber auch körperlich und seelisch.
Ich geh wieder gern auf Arbeit und muss innerlich immer wieder über ehemalige Kollegen lachen, die sich noch mit mir in einer Umkleide umziehen. Natürlich funktioniert der Buschfunkt auch immer und man hört so einiges, was sich entwickelt hat, nachdem ich gegangen bin. Das heißt nicht, dass diese Veränderungen immer positiv sind, sagen wir mal so, es gibt einen Wandel, welcher Art lasse ich offen stehen.

Und genau das ist der Punkt an dem mir immer wieder bewusst ist, dass diese Menschen sich ihre „Qualitytime“ kaputt machen. Darum muss ich auch innerlich über sie lachen. Sie schimpfen, motzen und sind unzufrieden.

An der Stelle möchte ich euch bitte etwas mitgeben. Sobald ihr merkt, dass es euch über längeren Zeitraum nicht gut geht, sei es privat oder beruflich, dann reflektiert, woran es liegt und schaut, ob ihr daran was ändern könnt.
Ich habe mich Langezeit genauso gequält und nicht gewusst, wie ich weiter machen soll. Es geht aber weiter. Bei mir war das Problem beruflich und ich habe etwas geändert.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, ich weiß. Daher sind Veränderungen nie leicht aber scheut euch nicht davor.

Man lebt nur einmal und das Leben ist lebenswert.

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