Zeit für Besinnung

Wenn wir ehrlich sind, dann vernachlässigen wir uns und das, was wir so erlebt haben doch manchmal ziemlich stark.

Der Alltag bestimmt das Leben. Arbeit, Familie, Partnerschaft, Haushalt, zwischendurch Zeit zum durchschnaufen. Aber sollte man denn nicht mal bewusster auf sich und seine Bedürfnisse hören?

Ich finde, dass man gerade im Dezember mal einen kleinen Rückblick in das durchlebte Jahr starten kann. Was habe ich erlebt, was habe ich geschafft und was wünsche ich mir fürs neue Jahr?

Ich halte nicht viel davon, sich etwas fürs neue Jahr vorzunehmen. Aber ich finde, dass man doch nach einem kleinen Rückblick den Sinn fürs wesentliche schärfen kann.

Und mit diesem Beitrag möchte ich euch einfach etwas motivieren mal auf euer Jahr 2018 zurück zu blicken und zu überlegen, was ihr euch gern im neuen Jahr wünschen würdet.

Für 2019 wünsche ich mir vor allem Gesundheit für die Familie und tolle und gemeinsame Momente. Mein größter Wunsch ist dieses Jahr mit meiner Tochter in Erfüllung gegangen.

Wenn andere Mütter alles bssser wissen… ich nenne es liebevoll die Müttermafia

Zugegeben, der Titel ist etwas zynisch aber sind wir doch mal ehrlich, es gibt sie… die Muttermafia.

Die Frauen, die an anderen Müttern alles negativ reden müssen, an allem etwas zu kritisieren haben und alles besser machen und wissen als andere. Und natürlich keine Möglichkeit auslassen, um es den anderen auf die Nase zu binden.

Andere Frauen lassen sich davon vielleicht einschüchtern, gerade Erstlingsmamas. Aber soll ich euch was sagen ihr Lieben Mamas da draußen. Rechts rein und Links wieder raus. Ihr macht einen tollen Job. Seitdem ich Mama bin weiß ich noch mehr zu schätzen, was jede einzelne Mama da draußen tagtäglich leistet.

Das Baby/ die Kinder den ganzen Tag versorgen, bespaßen, windeln, füttern, raus gehen, den Partner auf Arbeit zurück lassen, weil einer ja Arbeiten muss, bis man dann selbst auch irgendwann wieder arbeiten muss und so Kind, Job und Beziehung unter einem Hut bringen muss. Man möchte allem Gerecht werden und merkt an manchen Tagen, dass das einfach nicht geht.


An alle Kritiker und Frauen, die sich vielleicht negativ ertappt fühlen, wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit vor der eigenen Haustür kehren, anstatt aufeinander rum zu hacken? Man postet ein Bild… irgendjemand findet immer was zu meckern. Man unterhält sich, berichtet wie es mit Kind läuft und erntet doofe Kommentare… oder Blicke. Man stillt in der Öffentlichkeit und ist der Buhmann, weil man ja seine Brust offenbart… als ob ich jedem meinen Busen vors Gesicht halten würde, wenn ich stille. Aber das scheinen wohl manche Menschen nicht zu verstehen.

Aber liebe Mütter, die immer einen schlauen Spruch auf der Lippe haben, wie wäre es mit einfach sein lassen. Jede Mama macht es auf ihre Art und Weise richtig, Hauptsache sie liebt ihr Kind. Das Wort „richtig“ ist hier aber auch etwas unpassend, denn es gibt kein richtig oder falsch. Ich vertraue auf das Bauchgefühl und bin dann der Meinung, dass ich es für mich und meine Tochter richtig mache. Eine Freundin gibt es, mit der ich mich unterhalte. Selbst Mama geworden, wir verstehen, wenn wir von unseren „Problemchen“ sprechen und geben uns gern Tipps. Ohne die andere zu beäugen oder zu kritisieren. Denn wir wissen beide, was wir tagtäglich leisten.

Seitdem ich Mama bin verstehe ich andere Mütter und Väter in ihrem Handeln, wo ich mir damals noch dachte „echt jetzt?“ Da merkt man mal, dass wir Menschen doch manchmal dazu neigen zu schnell zu urteilen. Ob positiv oder negativ, das sei mal dahin gestellt.


Ich hoffe, dass so manche Menschen mal ihr Verhalten überdenken, denn egal um was es geht, irgendjemand kritisiert immer und das geht mir gegen den Strich. Leben und Leben lassen!

Dürfen Mütter zweifeln?

Seitdem ich Mama bin, kann ich andere Mütter wirklich verstehen. Ich unterhalte mich auch viel mit Mamas, lese online gern, was sich andere Mütter zu sagen haben und lese oft die Frage „Dürfen Mütter zweifeln?“

Wieso sollen sie das nicht dürfen? Ich denke, dass das so ein Thema ist, was jede Mama, jede Frau und sicher auch irgendwie jeden Papa betrifft aber es scheint ein kleines Tabu Thema zu sein. Fehler eingestehen geschweigedenn darüber zu reden. Gerade beim ersten Kind kommen immer mal kleine Fragen, Sorgen oder Probleme auf, bei denen man gerade mal nicht weiter weiß oder daran zweifelt, alles richtig zu machen.

Aber ein zweifeln sagt doch immer wieder aus, dass man sich Gedanken macht und sein Handeln überdenkt. Also wieso sollte man das negativ interpretieren? Im Gegenteil, zweifeln kann einen doch auch weiter bringen. Ich bin immer wieder der Meinung, dass keiner etwas falsch macht, solange man sein Kind liebt. Ich finde, dass es kein richtig oder falsch gibt, jeder macht auf seine Art und Weise alles für sich und seine Familie richtig. Und wenn man nicht weiter weiß, dann sucht man sich Hilfe. Bei mir ist das eine gute Freundin, die selbst kürzlich entbunden hat oder eben meine Hebamme.

Also traut euch zu zweifeln, tauscht euch aus und lasst keine negativen Gedanken aufkommen.

Stillen in der Öffentlichkeit

Immer wieder liest oder hört man von Mamas, dass sie draußen ein massives Problem haben zu stillen. Entweder weil sie nicht wissen wo oder weil sie sich doofe Blicke und Sprüche oder Anfeindungen gefallen lassen müssen.

Kürzlich postete eine Schauspielerin ein Stillbild aus der Umkleide und alle waren empört. Aber warum? Wenn die Umkleiden frei sind, es keine andere Möglichkeit in der Nähe gibt und mein Kind Hunger hat, dann doch lieber in der warmen Umkleide stillen als gar nicht oder zwischen Tür und Angel.


Ich weiß, dass das heutige Thema ein sehr heikles ist. Ich möchte mit meinem Beitrag auch keinen angreifen, lediglich manchen die Augen öffnen.

Ist es nicht das natürlichste der Welt? Man ernährt sein Kind. Manche Frauen müssen dies wegen Stillproblemen mit der Flasche machen. Auch da teilweise Anfeindungen „wie du stillst dein Kind nicht?“

Stillt man es, kommen teilweise doofe Blicke oder Sprüche wie „muss das hier sein“ oder „ich will den Busen nicht sehen, sondern in Ruhe essen“. Zum Glück habe ich das selbst noch nicht erlebt. Ich könnte zu 100% garantieren, dass ich kontern würde. Sorry aber am Strand liege ich auch oben ohne da… Und nur weil eine Frau stillt heißt das nicht, dass der Busen unansehnlich ist oder hängt. Ganz abgesehen davon, wer starrt einer Frau beim stillen auf den Busen. Ich versuche auch nicht alles frei zu legen, ich will ja keinen Strip hinlegen. Aber ich will mein Kind ernähren, wie es jede Mama will und wer sich gestört fühlt soll weg schauen, mich aber mit doofen Kommentaren verschonen.

Sicherlich mag es auch extreme geben wie Frauen, die während des Tragens den Busen frei legen und das Kind stillen. Alles schon auf der Straße gesehen und das war mal ne feine FKK Show auf der Straße. Aber soll jeder machen, wie er will, ich möchte da keinen anfeinden oder zu nahe treten.


Ich kann bisher auch nicht sagen, dass es in Dresden keine Möglichkeit zum stillen gibt, wenn man unterwegs ist. Stillräume in Einkaufscentren, Stillecken im dm, selbst im Auto habe ich schon gestillt.

Ich überlege mir meine Wege nun natürlich genauer und bedenke, wann meine Maus in etwa Hunger hat und wann ich wo in der Nähe der „besten“ Stillmöglichkeit unterwegs bin. Bisher hat das immer sehr gut geklappt.

Im Restaurant suchen wir uns meist einen Platz in der Ecke, wo wir mit Kinderwagen hinpassen, den stelle ich dann vor mich, wenn es keine Stillecke gibt. Selbst beim Bäcker im Essensbereich habe ich schon gestillt.

Man sollte das alles einfach etwas lockerer nehmen und nicht so Ernst durchs Leben gehen.

Leben und Leben lassen!

Allerdings muss ich auch ehrlich zugeben, dass ich das Thema erst zu 100 % nachvollziehen kann, seitdem ich selbst Mama bin. Daher hoffe ich, allen „Kritikern“ ein wenig die Augen geöffnet zu haben.

Mama sein… Eltern sein

Bevor man Mama oder Eltern wird steht man vor der bewussten Entscheidung ein Kind bekommen zu wollen.

Zyklus für Zyklus hofft und fiebert man mit, bis es denn dann endlich klappt. Bei den einen eher, bei den anderen später. Aber ehe man sich versieht, ist das kleine Würmchen auf der Welt und das große Abenteuer Familie und Eltern sein beginnt.

Aber schon während der Schwangerschaft stellt man sich die Frage, wie es wohl ist, Mama zu sein. Oder wie es ist Eltern zu sein. Bekomme ich alles hin, läuft finanziell alles, kann man dem Kind gerecht werden, wie laufen Ausflüge …
Von rings rum bekommt man viele „kluge“ oder weniger kluge Ratschläge und Aussagen á la „Also bei mir war das so und so, bei dir wird es nicht anders sein…“.
So richtig merkt man aber erst, was Eltern sein bedeutet, wenn der Nachwuchs auf der Welt ist. Und dann weiß man auch, welche Ratschläge sinnvoll waren und welche nicht. Eins ist aber sicher, auf Sprüche wie „Bei mir war es so, so wird es auch bei dir sein“ kann man getrost nichts geben, denn jede Frau, jedes Kind und jedes Paar ist einfach mal anders und geht mir den Situationen anders um.


Dennoch kann man noch so viele liebe Leute hinter sich haben, ich denke, dass man irgendwann immer an dem Punkt steht und sich fragt „mache ich alles richtig?“ ,“Bin ich eine gute Mama?“ „Werden wir das alles schaffen?“

Ich denke, dass diese Gedanken normal sind . Ich für meinen Teil stelle immer mehr fest, dass es von Tag zu Tag besser klappt und wir ein eingespieltes Team werden und sind. Manche Aussagen von Bekannten schwirren mir im Kopf rum und jetzt, wo ich Mama bin frage ich mich manchmal wirklich, warum sich manche Leute von der Umwelt so stressen lassen.
Mir ist es um ehrlich zu sein wirklich egal, was fremde Leute von mir denken. Wenn ich in der Öffentlichkeit stille, dann ist das so, da lasse ich mich nicht irritieren. Wenn meine Tochter schreit, weil die Windel voll ist, dann wickel ich sie auch im Kinderwagen, wenn ich keine andere Möglichkeit habe. Wenn da jemand ohne Verständnis doof schaut oder mir doof kommt, der kann definitiv mit Kontra rechnen, schließlich waren wir alle mal Baby und Abhängig von unseren Eltern.


 Wenn ich in das Gesicht meiner Tochter blicke, dann erfüllt mich das Gefühl Mutter zu sein einfach. Ich freue mich, für meine Tochter sorgen zu können. Auch wenn ein Baby natürlich den Alltag deutlich durchwirbelt, so bin ich stolz, dass ich auch mich nicht vergesse und mit meinem Mann als gutes Team zusammen „arbeite“.

Und genau darauf kommt es an, sein Kind zu lieben. Nicht darauf zu achten, was andere Mütter einem für Ratschläge geben wollen oder fremde Personen denken. Manche Ratschläge sind wie gesagt sicherlich gut und ein Austausch unter „Gleichgesinnten“ ist immer super aber man sollte doch bitte eins nicht tun, sich unter Druck setzen lassen.

Ich stelle echt fest, desto entspannter ich bin, desto entspannter ist auch die kleine Maus und das zu sehen macht mich einfach glücklich, weil ich dann genau weiß, dass ich alles richtig mache.

Also glaubt an euch, an eure Familie, an das Eltern sein und vertraut auf eure Gefühle.

Jeder ist auf seine Art und Weise perfekt.

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Wenn man an seine Grenzen stößt…

Schwangerschaft ist keine Krankheit. Dem Spruch stimme ich absolut zu. Ich bin ein kleiner Wirbelwind, das streite ich nicht ab und versuche es nicht schön zu reden. Ich bin gern unterwegs und das auch mit Babykugel.

Aber desto mehr ich Richtung Entbindungstermin zusteuere, desto mehr stoße ich an meine Grenzen. Und um ehrlich zu sein finde ich das nicht ganz so toll.

Staubsaugen auf einer Ebene geht noch gut, allerdings muss ich unsere Treppe in der Wohnung meist auslassen, da das auf Dauer doch auf den Rücken geht und dann zu Bauchweh führt. Also kürzer treten…. Übrigens kann man beim Staubsaugen bestens die Beckenbodenübungen einbinden 🙂

Schlafen ohne Stillkissen war und ist nicht wegzudenken und schlafen ging mit Stillkissen bis vor kurzem noch sehr gut. Allerdings sind die Zeiten (momentan) leider gerade vorbei… Hallo Rückenschmerz, Tschüss Schlaf. Wenig Schlaf bin ich glücklicherweise durch den Schichtdienst gewöhnt und kann am Tag so relativ gut damit umgehen. Ausruhen kann ich mich ja auch jederzeit.

Bücken allerdings ist so eine Sache für sich… Geht, mit der richtigen Methode. Geht allerdings auch nicht immer, denn meist meldet sich mein Ischias und dann fühle ich mich wie eine alte Oma, wenn ich dann verzweifelt durch die Wohnung humpel. Das sind dann immer die Momente, in denen ich und mein Mann köstlich lachen müssen, denn ich war ja immer der Meinung, dass das mit dem Ischias nur so ein Gerücht ist 🙂 Denkste…


Wo mich das schlechte Gewissen allerdings am meisten plagt sind so die alltäglichen Dinge wie Wäsche waschen und Einkaufen. Klar kann ich Wäsche waschen und einkaufen gehen aber wer schleppt das alles? Bis zur 27 SSW habe ich vor allem das mit der Wäsche „heimlich“ gemacht, wenn mein Mann auf Arbeit war… allerdings war es keine gute Idee die schwere und nasse Wäsche zu schleppen, die Quittung gab es auch schnell und so achte ich nun auf mich (mein Mann achtet meist allerdings auch zu sehr auf mich) und daher hole ich mir Hilfe. Allerdings ist es nicht toll anzusehen, dass er „alles“ machen muss, während ich doof daneben stehe. Er macht es gern aber so ganz mit meinem Gewissen kann ich es nicht vereinbaren. Ich sag ja, kleiner Wirbelwind.


Ich bin wirklich froh, dass meine Schwangerschaft so gut verläuft und nehme kleine Wehwehchen auf jeden Fall in Kauf. Mein Osteopath ist mehr als Gold wert und ich bin auch echt froh, dass ich die Möglichkeit habe bis kurz vor der Geburt bei ihm in Behandlung sein zu können.

Dennoch ist es für mich als Frau nicht immer leicht, sich sofort mit den Dingen zufrieden zu geben. Daher war es schon auch ein kleiner Prozess zu akzeptieren, dass man auch als Schwangere an seine Grenzen stößt.

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Daith Piercing – mein Fazit. Lohnt sich das stechen lassen und ist die Migräne damit besiegt?

Im Februar habe ich mir ja mein Daith Piercing im Ohrknorpel stechen lassen. Der kleinen Banane im Ohr sagt man nach, dass sie gegen Migräne helfen kann, da sie wohl einen Akkupunkturpunkt im Ohr trifft.
Natürlich war das ein Grund dafür, warum ich mir das Piercing stechen lassen habe. Aber ich finde, man sollte sich sowas immer sehr gut überlegen, daher muss ich gestehen, dass ich schon weit über ein Jahr lang überlegt habe, ob ich es nun stechen lasse oder nicht.

Im Enddefekt dachte ich mir, dass es nun mal auch schön aussieht, für den Fall der Fälle, dass es gar nicht hilft, wäre zumindest ein optischer Faktor für das Piercing sprechend.

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Wissen sollte man, dass es bis zu 6 Monate dauern kann, bis das ganze verheilt ist. Ich bin auch ziemlich blauäugig an das ganze ran gegangen, da ich nie Probleme mit Piercings hatte. Leider hatte ich im Mai mächtige Probleme mit einer Entzündung der gesamten Ohrmuschel. Zwischenzeitlich dachte man echt, dass mein Ohr abfällt. Durch die Schwangerschaft war es auch nicht ganz so einfach Antibiotika zu nehmen. Daher hatten wir es auf die alternative Methode probiert, immer in Absprache mit meinem Piercer. Schlussendlich lief alles darauf hinaus, dass ich es mit meiner Frauenärztin besprechen musste, die mir dann eine antibiotische Salbe verschrieben hat. Seither ist das Piercing auch echt bestens verheilt. Ich habe keine Beschwerden mehr, glücklicherweise.

Auch die Migräne habe ich seit dem Piercing nie wieder gehabt. Nun mögen die einen sagen, es liegt daran, die anderen sagen es liegt an der Schwangerschaft. Ich für meinen Teil glaube schon daran, dass das Piercing mir zumindest zum Teil die Migräne genommen hat. Selbst mein Schmerzdoktor war (ausnahmsweise) mal nicht negativ gegenüber einer Methode, die er sonst nicht kennt 🙂

Berufswunsch Blogger und Influencer

Ich habe in den letzten Wochen mit vielen Eltern gesprochen, deren Kinder so ab 10 Jahre aufwärts sind und dass viele davon der Meinung sind, später mal Blogger und Influencer werden zu wollen…

Auch als ich letztes Jahr auf einem Bloggertreffen war, habe ich die jüngere Generation bei diversen Gesprächen mit der Presse beobachtet. Damals fragte die Dame von der Presse eine 19 jährige, welchen Beruf sie denn erlernt hat. Die Antwort hat mich ziemlich aus den Latschen gehauen… „Ich bin Influencer, ich brauche keine Arbeit…“

Da zweifel ich wirklich an der Intelligenz der Menschheit. So naiv und doof kann man doch eigentlich gar nicht sein. Das ganze mag zwar jetzt bei den ein oder anderen laufen und der „Rubel rollt“… aber meiner Meinung nach ist das kein Beruf, den man auch in 30 Jahren noch ausüben kann. Gerade die Mädels oder auch You Tuber, die mit ihrem „Aussehen“ Geld verdienen.
Ich habe den größten Respekt vor denen, die das aktuell „Hauptberuflich“ machen und damit ihr Geld verdienen. Ich denke auch, dass man es sicherlich schaffen kann, sich Geld damit zu verdienen. Die Leute, die ich kenne haben aber eine Ausbildung und hatten oder haben einen Job. Dennoch bleibe ich lieber auf der Basis, dass ich es als Hobby mache und kein Geld damit verdiene. Ich finde das auch nicht schlimm, da ich meinen Job und meine Ausbildung habe. Ich bin quasi darauf nicht angewiesen, auch wenn mir viel fehlen würde, wenn ich meinen Blog von heute auf Morgen nicht mehr schreiben würde.

Viele unterschätzen auch die Arbeit dahinter. Alles muss regelnorm sein, jeder Post, auf dem man eventuell eine Marke erkennt, muss als Werbung gekennzeichnet sein. Auch hier auf WordPress zahle ich einen ziemlich hohen Jahresbeitrag, um alles DSGVO gerecht zu gestalten. Die „Jugend“ sollte also nicht nur denken, dass man Geld verdient und dann ein Bild postet und reich ist. Nein, da gehört dann doch noch Arbeit und viel mehr dazu 🙂

Ziemlich erschrocken bin ich auch darüber, dass mir eigentlich jede Familie, mit der ich so über das Thema gesprochen habe sagte, dass sie diesen „Wunsch“ bei Ihren Kindern kaum verhindern können. Natürlich lassen sie das nicht zu und sorgen dafür, dass Ihre Kinder etwas ordentliches machen aber ich erschrecke immer wieder darüber, wenn ich höre, dass die Kinder in der Schule immer mehr davon träumen Blogger und Influencer zu werden.

Wie ist das denn bei euch? Viele von euch haben doch auch Kinder und ich bin bei dem Thema echt kritisch. Ich finde doch, dass die Kinder etwas solides und ordentliches lernen sollten!

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Das Thema Zwischenmenschlichkeit

Als ich im Flieger nach Stuttgart saß, hatte ich einen netten älteren Herren neben mir, der mich von meiner Flugangst abgelenkt hat und wir so den ganzen Flug über geredet haben.

Schon allein diese Geste, mich mit meiner Angst da so abzulenken erlebt man heutzutage sehr selten. Ein Mensch, der mal nicht nur auf sich achtet.

Während des Fluges haben wir viel geredet. Schwangerschaft, Fliegen, unsere Jobs und wie sich so die Gesellschaft verändert hat. Er hat ja nun deutlich mehr Lebenserfahrung als ich und meinte auch etwas traurig, dass sich die Gesellschaft verändert hat. Internet, Handy, Social Media… alles Fluch uns Segen zugleich. Aber dadurch wird die Kommunikation eben auch (manchmal) auf das digitale reduziert. Wir stellten beide fest, dass es so Gespräche, wie wir es gerade geführt hatten doch sehr selten gibt.

Wir haben auch lange darüber geredet, welche Werte ich meinem Kind mit auf den Weg geben möchte und dass ich es wenn möglich eher auf das spielen draußen gewöhnen möchte, wie ich es kenne, und von Technik und Sozialen Medien etwas fernhalten möchte. Natürlich geht das nicht immer und das muss auch nicht. Aber ich finde, dass ein Kleinkind mit Natur und nicht mit Tablet und Handy aufwachsen sollte.

Alles in allem war der Flug dann glücklicherweise schnell rum und das Gespräch ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben. Zumal ich ja auch auf Arbeit gesehen habe, wie sich die Kommunikation so verändert hat.

Und weil es eben auch Wunder gibt, hat mir das Leben dies gleich am Flughafen bewiesen. Da standen Eva und Raphael von Goldstadtkids da, ohne dass ich es wusste. Mit Sonnenblumen und was Süßem zum naschen.

Ich war so baff und hab mich so mega gefreut. Sie haben sich extra ins Auto gesetzt, sind eine Weile gefahren und das nur, um mich 5 Minuten zu sehen ♥️

Rede mit deinem Partner!

Eine Schwangerschaft ist wohl die schönste Zeit im Leben eines Paares.
Ich genieße es gerade voll, wenn ich meinem Mann sagen kann, was ich gerade spüre und auch was ich nicht spüre. Er nimmt mir dann immer meine Sorgen. Es ist toll sich einfach über die Schwangerschaft auszutauschen und sich gemeinsam zu freuen.

Kommunikation ist in einer Beziehung immer wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Vor allem aber in der Schwangerschaft muss man einfach miteinander reden. Über das Thema Hormone habe ich immer gelacht und das ganze nicht ernst genommen. Es gibt aber einfach wirklich Tage an denen man nicht so super drauf ist, ohne Grund und obwohl gerade alles bestens läuft.
Oder man macht sich Gedanken über Dinge, die eben kommen. Elterngeldanträge, das Kinderzimmer, der nächste Vorsorgetermin…. Dinge zum sich Gedanken machen gibt es genug. Leider!

Manchmal denke ich mir aber auch einfach, warum kommst du nicht auf mich zu, du kennst mich so lange, du musst doch wissen, was mit mir ist und darauf reagieren. Typischer Fehler einer Frau, lasst es euch gesagt sein!!!  Wenn der Hormonschub dann vorbei ist, dann kann man auch wieder logisch denken und hier bin ich echt froh, dass diese „Schübe“ zum Glück nicht so lange gehen und dass mein Mann einfach sehr geduldig mit mir ist.

Klar kennt er mich schon lange, ich ihn aber auch und das heißt noch lange nicht, dass ich gerade weiß, was er denkt und fühlt. Im Gegenteil. Und genau so geht es den Männern der Schöpfung. Woher sollen sie wissen, was uns beschäftigt, wenn wir es nicht sagen?

Genau aus dem Grund kann ich euch nur sagen, redet mit euren Partnern! Egal ob schwanger oder nicht. Nur so kann man Missverständnissen vorbeugen und eine zufriedene Beziehung führen.
Es ist nicht immer leicht das auszusprechen, was man denkt aber ich bin so deutlich glücklicher mit meinem Mann und freue mich, wenn man auch mal über Dinge reden kann, die einen beschäftigen, die man nach außen aber nicht immer so zeigen kann.

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