Daith Piercing – mein Fazit. Lohnt sich das stechen lassen und ist die Migräne damit besiegt?

Im Februar habe ich mir ja mein Daith Piercing im Ohrknorpel stechen lassen. Der kleinen Banane im Ohr sagt man nach, dass sie gegen Migräne helfen kann, da sie wohl einen Akkupunkturpunkt im Ohr trifft.
Natürlich war das ein Grund dafür, warum ich mir das Piercing stechen lassen habe. Aber ich finde, man sollte sich sowas immer sehr gut überlegen, daher muss ich gestehen, dass ich schon weit über ein Jahr lang überlegt habe, ob ich es nun stechen lasse oder nicht.

Im Enddefekt dachte ich mir, dass es nun mal auch schön aussieht, für den Fall der Fälle, dass es gar nicht hilft, wäre zumindest ein optischer Faktor für das Piercing sprechend.

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Wissen sollte man, dass es bis zu 6 Monate dauern kann, bis das ganze verheilt ist. Ich bin auch ziemlich blauäugig an das ganze ran gegangen, da ich nie Probleme mit Piercings hatte. Leider hatte ich im Mai mächtige Probleme mit einer Entzündung der gesamten Ohrmuschel. Zwischenzeitlich dachte man echt, dass mein Ohr abfällt. Durch die Schwangerschaft war es auch nicht ganz so einfach Antibiotika zu nehmen. Daher hatten wir es auf die alternative Methode probiert, immer in Absprache mit meinem Piercer. Schlussendlich lief alles darauf hinaus, dass ich es mit meiner Frauenärztin besprechen musste, die mir dann eine antibiotische Salbe verschrieben hat. Seither ist das Piercing auch echt bestens verheilt. Ich habe keine Beschwerden mehr, glücklicherweise.

Auch die Migräne habe ich seit dem Piercing nie wieder gehabt. Nun mögen die einen sagen, es liegt daran, die anderen sagen es liegt an der Schwangerschaft. Ich für meinen Teil glaube schon daran, dass das Piercing mir zumindest zum Teil die Migräne genommen hat. Selbst mein Schmerzdoktor war (ausnahmsweise) mal nicht negativ gegenüber einer Methode, die er sonst nicht kennt 🙂

Berufswunsch Blogger und Influencer

Ich habe in den letzten Wochen mit vielen Eltern gesprochen, deren Kinder so ab 10 Jahre aufwärts sind und dass viele davon der Meinung sind, später mal Blogger und Influencer werden zu wollen…

Auch als ich letztes Jahr auf einem Bloggertreffen war, habe ich die jüngere Generation bei diversen Gesprächen mit der Presse beobachtet. Damals fragte die Dame von der Presse eine 19 jährige, welchen Beruf sie denn erlernt hat. Die Antwort hat mich ziemlich aus den Latschen gehauen… „Ich bin Influencer, ich brauche keine Arbeit…“

Da zweifel ich wirklich an der Intelligenz der Menschheit. So naiv und doof kann man doch eigentlich gar nicht sein. Das ganze mag zwar jetzt bei den ein oder anderen laufen und der „Rubel rollt“… aber meiner Meinung nach ist das kein Beruf, den man auch in 30 Jahren noch ausüben kann. Gerade die Mädels oder auch You Tuber, die mit ihrem „Aussehen“ Geld verdienen.
Ich habe den größten Respekt vor denen, die das aktuell „Hauptberuflich“ machen und damit ihr Geld verdienen. Ich denke auch, dass man es sicherlich schaffen kann, sich Geld damit zu verdienen. Die Leute, die ich kenne haben aber eine Ausbildung und hatten oder haben einen Job. Dennoch bleibe ich lieber auf der Basis, dass ich es als Hobby mache und kein Geld damit verdiene. Ich finde das auch nicht schlimm, da ich meinen Job und meine Ausbildung habe. Ich bin quasi darauf nicht angewiesen, auch wenn mir viel fehlen würde, wenn ich meinen Blog von heute auf Morgen nicht mehr schreiben würde.

Viele unterschätzen auch die Arbeit dahinter. Alles muss regelnorm sein, jeder Post, auf dem man eventuell eine Marke erkennt, muss als Werbung gekennzeichnet sein. Auch hier auf WordPress zahle ich einen ziemlich hohen Jahresbeitrag, um alles DSGVO gerecht zu gestalten. Die „Jugend“ sollte also nicht nur denken, dass man Geld verdient und dann ein Bild postet und reich ist. Nein, da gehört dann doch noch Arbeit und viel mehr dazu 🙂

Ziemlich erschrocken bin ich auch darüber, dass mir eigentlich jede Familie, mit der ich so über das Thema gesprochen habe sagte, dass sie diesen „Wunsch“ bei Ihren Kindern kaum verhindern können. Natürlich lassen sie das nicht zu und sorgen dafür, dass Ihre Kinder etwas ordentliches machen aber ich erschrecke immer wieder darüber, wenn ich höre, dass die Kinder in der Schule immer mehr davon träumen Blogger und Influencer zu werden.

Wie ist das denn bei euch? Viele von euch haben doch auch Kinder und ich bin bei dem Thema echt kritisch. Ich finde doch, dass die Kinder etwas solides und ordentliches lernen sollten!

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Das Thema Zwischenmenschlichkeit

Als ich im Flieger nach Stuttgart saß, hatte ich einen netten älteren Herren neben mir, der mich von meiner Flugangst abgelenkt hat und wir so den ganzen Flug über geredet haben.

Schon allein diese Geste, mich mit meiner Angst da so abzulenken erlebt man heutzutage sehr selten. Ein Mensch, der mal nicht nur auf sich achtet.

Während des Fluges haben wir viel geredet. Schwangerschaft, Fliegen, unsere Jobs und wie sich so die Gesellschaft verändert hat. Er hat ja nun deutlich mehr Lebenserfahrung als ich und meinte auch etwas traurig, dass sich die Gesellschaft verändert hat. Internet, Handy, Social Media… alles Fluch uns Segen zugleich. Aber dadurch wird die Kommunikation eben auch (manchmal) auf das digitale reduziert. Wir stellten beide fest, dass es so Gespräche, wie wir es gerade geführt hatten doch sehr selten gibt.

Wir haben auch lange darüber geredet, welche Werte ich meinem Kind mit auf den Weg geben möchte und dass ich es wenn möglich eher auf das spielen draußen gewöhnen möchte, wie ich es kenne, und von Technik und Sozialen Medien etwas fernhalten möchte. Natürlich geht das nicht immer und das muss auch nicht. Aber ich finde, dass ein Kleinkind mit Natur und nicht mit Tablet und Handy aufwachsen sollte.

Alles in allem war der Flug dann glücklicherweise schnell rum und das Gespräch ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben. Zumal ich ja auch auf Arbeit gesehen habe, wie sich die Kommunikation so verändert hat.

Und weil es eben auch Wunder gibt, hat mir das Leben dies gleich am Flughafen bewiesen. Da standen Eva und Raphael von Goldstadtkids da, ohne dass ich es wusste. Mit Sonnenblumen und was Süßem zum naschen.

Ich war so baff und hab mich so mega gefreut. Sie haben sich extra ins Auto gesetzt, sind eine Weile gefahren und das nur, um mich 5 Minuten zu sehen ♥️

Rede mit deinem Partner!

Eine Schwangerschaft ist wohl die schönste Zeit im Leben eines Paares.
Ich genieße es gerade voll, wenn ich meinem Mann sagen kann, was ich gerade spüre und auch was ich nicht spüre. Er nimmt mir dann immer meine Sorgen. Es ist toll sich einfach über die Schwangerschaft auszutauschen und sich gemeinsam zu freuen.

Kommunikation ist in einer Beziehung immer wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Vor allem aber in der Schwangerschaft muss man einfach miteinander reden. Über das Thema Hormone habe ich immer gelacht und das ganze nicht ernst genommen. Es gibt aber einfach wirklich Tage an denen man nicht so super drauf ist, ohne Grund und obwohl gerade alles bestens läuft.
Oder man macht sich Gedanken über Dinge, die eben kommen. Elterngeldanträge, das Kinderzimmer, der nächste Vorsorgetermin…. Dinge zum sich Gedanken machen gibt es genug. Leider!

Manchmal denke ich mir aber auch einfach, warum kommst du nicht auf mich zu, du kennst mich so lange, du musst doch wissen, was mit mir ist und darauf reagieren. Typischer Fehler einer Frau, lasst es euch gesagt sein!!!  Wenn der Hormonschub dann vorbei ist, dann kann man auch wieder logisch denken und hier bin ich echt froh, dass diese „Schübe“ zum Glück nicht so lange gehen und dass mein Mann einfach sehr geduldig mit mir ist.

Klar kennt er mich schon lange, ich ihn aber auch und das heißt noch lange nicht, dass ich gerade weiß, was er denkt und fühlt. Im Gegenteil. Und genau so geht es den Männern der Schöpfung. Woher sollen sie wissen, was uns beschäftigt, wenn wir es nicht sagen?

Genau aus dem Grund kann ich euch nur sagen, redet mit euren Partnern! Egal ob schwanger oder nicht. Nur so kann man Missverständnissen vorbeugen und eine zufriedene Beziehung führen.
Es ist nicht immer leicht das auszusprechen, was man denkt aber ich bin so deutlich glücklicher mit meinem Mann und freue mich, wenn man auch mal über Dinge reden kann, die einen beschäftigen, die man nach außen aber nicht immer so zeigen kann.

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Der Schein trügt manchmal…

„Hinterher ist man immer schlauer“

Dieses Sprichwort kann man auf so viele Situationen ummünzen und es ist einfach so, hinterher ist man immer schlauer. Man lernt auf jeden Fall auch immer aus den Situationen. Ich versuche das ganze dann positiv zu sehen, denn ändern kann man eh nichts mehr, was passiert ist.
Manchmal mehr schmerzhaft, manchmal weniger. Sicher ist aber, dass sobald Personen in der Situation mit drinnen sind, die man sich eigentlich vom ersten Eindruck her anders vorgestellt hat und dann feststellt, dass diese ganz anders sind, als man es erst dachte, die Enttäuschung sehr groß ist. Dies ist zumindest meist bei mir so.

Leider nicht nur im realen Leben, sondern auch „offline“, wenn man manche Leute persönlich kennenlernt. Vor allem im Internet ist das anonyme einfach. Man kann sich hinter einem Namen verstecken, manche sind einfach online anders, als im echten Leben und schon ist bei einigen das Schauspiel perfekt.
Wenn ich die Menschen direkt vor mir habe, dann bin ich mittlerweile schon echt schlauer und kann die Leute besser einschätzen, weil man Mimik und Gestik einfach vor sich hat. Im Internet geht das nicht. Texte kann man auch missverstehen und man sieht die Reaktion des „Gegenübers“ nicht.

Wenn man jemand aber nur durch einen größeren Blog kennt, ihn ab und an folgt und mal Kommentare im Social Media liest, dann kann man schnell den Eindruck gewinnen, dass diese Person ja total sympathisch und nett sei.

Manche solcher Leute darf man ja durch Zufälle oder andere Umstände persönlich kennenlernen. Und so ist es mir schon 2x passiert, dass ich mächtig enttäuscht war. Enttäuscht von den Menschen, die hinter den Seiten stehen, deren Blogs entfolgt bin und mir einfach dachte, dass das was da online abläuft ein reines Schauspiel ist. Schade, dass man nicht immer hinter die Fassaden der Leute und Seiten schauen kann. Auf jeden Fall kann ich euch sagen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

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Dinge, die ich in der Schwangerschaft nicht hören wollte… sie aber dennoch gehört habe.

Wenn ich so näher darüber nachdenke, dann könnte der Beitrag heute ziemlich lustig werden, denn im Nachhinein muss ich ja selbst über manche Menschen lachen, die mir „Ratschläge“ zur Schwangerschaft an den Kopf knallten. Ich bin über sinnvolle und Ernst gemeinte Ratschläge echt dankbar, schließlich ist es meine erste Schwangerschaft und so manche Fragen hat man eben doch.

Aber meine vertrauteste ist eben meine gute Freundin, die letztes Jahr ihr Kind auf die Welt gebracht hat. Sie wäre die einzige, die mir sagen könnte, dass meine Pläne dumm sind… ich würde sie überdenken.

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Andere Menschen hingegen meinen es vielleicht gut, treffen damit aber eher einen Nerv bei mir, der mich etwas „annervt“. Ich mag es nicht, wenn man mir seine Meinung aufzwängen will anstatt mich in dem zu Unterstützen, was so meine Vorstellungen sind und mir da Tipps zu geben.


Ganz vorne dran war da eine „Verkäuferin“ im Babyone in Dresden, die meinte, mir ihre mütterlichen „Gene“ und Meinungen vermitteln zu müssen. Anstatt mich als Kunde in dem Fall mit dem zu beraten, weswegen ich da bin schwatze sie mir Dinge auf, die ich schon im Vorfeld abgelehnt habe, da mir das zu umständlich ist. Dinge wie „Was, sie sind viel zu entspannt“ und „Überlegen sie nochmal in Ruhe, ich als Mutter kann ihnen sagen, dass was sie machen ist nicht gut…“ Aha, eine Babytrage, mit der ich mein Kind an der Brust habe ich nicht gut und eine Babyautoschale ist für Autofahrten über 7 Stunden idealer als mitwachsende Kindersitze… ist klar. Und weil ich irgendwann so genervt war, sind wir gegangen und haben woanders eingekauft.


Und da wir schon so schön beim Thema einkaufen sind. WAAASSS wie kann ich nur jetzt schon einkaufen gehen? Ohhh nein, ich habe den mütterlichen Kodex missachtet und war einkaufen, bevor ich kugelrund bin und mich kaum noch bewegen kann… Fragt nicht, was ich mir alles anhören durfte. Ich werde mich für meine Vorhaben, Gedanken und mein Handeln nicht rechtfertigen, denn ich allein kann entscheiden wann ich einkaufe und wann ich Kinderklamotten einsortiere.


Womit wir schon bei einem meiner liebsten Themen sind. Kinderklamotten und warum wir sie größtenteils gebraucht gekauft haben. Tja, warum wohl? Weil ich das Geld, was ich so spare sinnvoller an anderen Stellen investieren kann. Babybett, Schränke, Kindersitz oder auch einfach sparen… Teuer wird es so oder so. Man muss halt schauen, wo man kauft und was man kauft. Prinzipiell habe ich teilweise neue oder nur 1x getragene Sachen für 50 Ct bei Ebay Kleinanzeigen bekommen. Warum nicht zuschlagen? Aber Sprüche wie „Für mein Wunschkind waren mir nur die teuersten Sachen gut genug!“ durfte ich mir zu genüge anhören. Wobei ich sagen muss, dass die meisten sehr positiv darauf reagieren und es auch so machen würden.


Ein Klassiker aus der Frühschwangerschaft war “ Du isst zu viel, nur darum sieht man so viel Bauch. Du bist also dick und hast keinen Babybauch“. Ja bei dem Spruch war ich mal kurz vorm ausrasten. Die Frühschwangerschaft…. bedeutet Übelkeit und zwar den ganzen Tag, kaum was essen und dann habe ich auch noch Gewicht abgenommen. Zudem war ich schon als Ausgangsgewicht sehr knäpplich ausgestattet…. Ergo, ich bin schlank… und Ergo, man sieht meinen Bauch auch sehr schnell… Also warum zur Hölle sollte ich auf die dumme Idee kommen für 2 zu Essen. Ich war froh, wenn ich mal ein Toast in mich rein bekommen habe 🙂


Mein letzter Lieblingsspruch bezieht sich auf die Kindsbewegungen. Mein Vorteil am sehr schlank sein war bzw ist, dass ich mein Kind sehr zeitig spüren konnte und auch immer noch spüren kann. Das erste mal war das in der 12ten SSW aber da auch nur, wenn ich auf dem Bauch lag. Da waren diese „Gefühle“ nicht regelmäßig aber sie waren da. Natürlich konnte ich nicht sagen „Oh das war der Arm“ aber man hat gemerkt, dass da was ist. Viele schlaue und über intelligente Menschen, die schlauer als meine Ärzte und Hebamme sind bezweifelten dies. Ein Glück, dass ich von mehreren Ärzten nun gehört habe, dass es sehr wohl geht. Mittlerweile merke ich mein Kind auch schon wenn ich sitze oder auf dem Rücken liege. Immer noch nicht regelmäßig aber auf jeden Fall täglich 🙂
Jede Schwangerschaft verläuft eben anders und jede Frau hat auch ein anderes Körpergefühl.


Ich bin mir sicher, dass da noch so einiges auf mich zu kommt, denn ein paar Monate bin ich ja noch schwanger… aber mittlerweile sehe ich es mit Humor und sammel dann mal wieder für lustige Beiträge 🙂

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Ist die Migräne mit dem Daith Piercing weg?

Mittlerweile habe ich mein Daith Piercing seit 3 Monaten. Viele schwören auf das Piercing, um Ihre Migräne los zu werden. 100 % bestätigt ist es nicht, dennoch habe ich mich damals dafür entscheiden, mir das Daith Piercing auch stechen zu lassen. Natürlich auch wegen dem Hintergrund der Migräne aber auch wegen der Optik, denn ich finde es schön.

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Für alle, die mit Daith Piercing nix anfangen können, es ist das Piercing in der Ohrmuscheln. Man sagt, dass es einen Akkupunkturpunkt trifft, welcher Migräne lindern soll.


Tja, wie sieht es denn nun nach 3 Monaten aus? Habe ich es noch und vor allem, was macht die Migräne?

Also Migräne hatte ich seither nicht mehr, ob es was mit dem Piercing, der Schwangerschaft oder anderen Faktoren zu tun hat, das kann ich nicht sagen.

Mit der Wundheilung hatte ich anfangs überhaupt keine Probleme, das Piercing war erstmal komplett abgeheilt, tat nicht mehr weh. 100% abgeheilt ist es aber erst so nach ca. 3 Monaten. Nun, meine Schwangerschaft war immer weiter fortgeschritten und ich merkte, wie es im Ohr muckerte. Es tat nicht wirklich weh, war aber etwas druckempfindlich. Ich reinigte auch ganz normal weiter mit dem erhaltenen Desinfektionsmittel. Irgendwann sah ich dann, dass sich wie so eine kleine Blase an einer Eintrittsstelle gebildet hatte. Ehe ich alles richtig sehen konnte, denn dazu brauch ich ja immer einen Spiegel, um es dann reinigen zu können, hatte ich das Piercing dann auch schon in der Hand. Scheinbar hat sich die Kugel über die Zeit etwas gelöst und so stand ich Samstag Mittag in meinem Bad und habe das Piercing natürlich nicht allein wieder rein bekommen. Ein Glück, dass mein Piercer Samstag auf hatte und so sind wir gleich los.
Leider hatte ich nicht Sebastian erwischt, der mir das Piercing gestochen hatte… nein ich hatte jemand anderen und der war so gar nicht begeistert, dass er eine kleine „Fummelarbeit“ vor sich hatte. Denn das Piercing wieder einzusetzen und auch die Kugel wieder fest drauf zu schrauben war nicht so leicht… Ich bekam das auch zu spüren mit fluchen und Schmerzen am Ohr… aber irgendwann war das Piercing fest, ich bekam nen Anschiss, weil ich ja nur am Piercing rum spielen würde und daher sich eine kleine Infektion gebildet hatte… Ja ne, ist klar, ich hab ja nix besseres zu tun, als die ganze Zeit am Piercing rum zu spielen 🙂 Es könnte auch gaaar nicht an der Schwangerschaft liegen, dass die Wundheilung gestört ist.

Da ich Salbe mit Antibiotika zur Wundheilung nicht nehmen konnte, hat mir der Piercer Teebaumöl empfohlen und siehe da, eine Woche später sieht alles deutlich besser aus und die Entzündung ist auch weg.

Ich bereue das Piercing weiterhin nicht, kann euch aber nicht dazu raten es machen zu lassen oder nicht. Das muss jeder selbst wissen.

 

Schwangerschaftsprobleme Teil 2- Was Esse ich?

So langsam kann ich eine kleine „Serie“ aus den Schwangerschaftsproblemen machen. Da ich die Idee irgendwie gut finde, werde ich das durch die Schwangerschaft auch immer mal wieder machen.
Nachdem ich euch nun in Teil 1 schon erzählt habe, was ich so anziehe bzw. vor welchen Problemen ich da so stand geht es heute um das Thema “ Was esse ich?“
Wer den ersten Beitrag nicht kennt, der kann ihn HIER nachlesen. (Ihr gelangt direkt zu meinem Blogpost)

Um ehrlich zu sein, war im ersten Monat der Schwangerschaft das Essen kein Problem. Das ist auch kein Wunder, denn schließlich ist man im ersten Monat „nur“ 2 Wochen schwanger und hier spielt sich die Befruchtung ab. Anfang des 2ten Monats hatte ich auch noch keine Probleme mit dem Essen, ich wusste ja noch nicht mal, dass ich schwanger bin und hatte auch keine Anzeichen. Erst so ab Schwangerschaftswoche 7 ging das Problem Übelkeit und was esse ich so richtig los. Morgens gab es immer Übelkeit. An Essen bin ich nicht ran gekommen. Ich war froh, wenn mein Tee und meine Folsäure drinnen geblieben ist. Irgendwann nach dem Mittag bin ich dann an Cornflakes und Knäckebrot ran gekommen. Manchmal haben wir gekocht, meist lief es aber darauf hinaus, dass ich dann keinen Appetit mehr hatte, sobald das Essen auf dem Tisch war. Oder ich habe 3 Bissen gegessen und war pappsatt und voll.

Irgendwann verlagerte sich die Übelkeit dann auf den ganzen Tag. Das waren die schwersten Wochen, denn ich hatte A keinen Appetit auf Essen und B selbst wenn dieser da gewesen wäre, ich wäre nicht ran gekommen. Also gab es Salzstangen und Tee, sowie viel Wasser und die meiste Zeit habe ich auch geschlafen.

Weiter im Verlauf, nun schon im 3ten Monat der Schwangerschaft angekommen hatte ich Tage, an denen ich keine Übelkeit hatte, allerdings auch keinen Appetit. Ich habe mich dann irgendwie von dem ernährt, was da war. Habe mir Suppen selbst gekocht und wenn ich Lust hatte, dann habe ich mir Sushi ohne Fisch gekauft. Doch weil ich von der Ideenlosigkeit echt genervt war, auf der Waage abgenommen hatte bzw. mein Gewicht Plus/Minus 400 Gramm gehalten habe und irgendwie mir nichts zu Essen vorstellen konnte, habe ich angefangen Listen zu schreiben mit Gerichten, die mir denn schmecken.

Damit fahre ich ganz gut. Jetzt, im 4ten Monat der Schwangerschaft komme ich schon morgens an mein Brötchen ran, vor ein paar Wochen war daran nicht zu denken. Die Übelkeit wird langsam immer besser, Ausnahmen bestätigen aber manchmal die Regel.

Alles in allem ist der Appetit aber da. Ich könnte nicht von Gelüsten sprechen oder irgendwas, was ich gar nicht mag. Da hat sich im Vergleich zu vor der Schwangerschaft nichts getan. Ich denke, dass so langsam das Gewicht nach oben gehen wird. Meine Hebamme und auch meine Frauenärztin sagen immer, dass sich das Baby nimmt, was es braucht nur ich eben die leidtragende bin. Das merke ich auch manchmal an absoluter Abgeschlagenheit, Kreislaufproblemen und Müdigkeit.

Was ich nicht mache, das sind die ganze „Listen“ für Schwangere beachten. Man kann sich ja auch verrückt machen, was man am Tag so unbedingt Essen muss. Ich esse das, worauf ich Appetit habe, denn ich bin froh, dass dieser langsam wieder kommt. Ansonsten immer schön auf etwas Obst und Gemüse in der Ernährung achten.

Habt ihr denn noch ein paar Tipps zum Thema Essen für mich?

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Schwangerschaftsprobleme Teil 1- Was ziehe ich an? *Werbung*

Dieser Beitrag ist in freundlicher Unterstützung mit Momelino *entstanden und beinhaltet daher Werbung. Das vorgestellte Produkt wurde mir kosten- & bedingungslos zur Verfügung gestellt. Der Beitrag ist nicht bezahlt und ist freiwillig entstanden.

 

Ich erinnere mich noch sehr gut an das Jahr 2016. Dort habe ich „virtuell“ Bettina kennengelernt. Bettina ist die Inhaberin von Momelino, selbst Mama und eine Frau, die mir damals schon aus der Seele gesprochen hatte. Viele Freunde bei mir sind 2016 schwanger geworden, das Thema Umstandsmode lies sich nicht vermeiden und ich dachte mir meist so „Das sieht aber nicht schön aus.“ „Das ist aber altbacken“ „So soll ich irgendwann mal rumlaufen, wenn ich schwanger bin?“ oder „Die Qualität ist ja so gar nicht meins.“

Bettina, eine Frau die mitten im Leben steht, brauchte in ihrer ersten Schwangerschaft berufsbedingt auch schicke Kleidung, die praktisch als werdende Mama ist, die dem Businessdress gerecht wird aber auch bequem ist und vor allem auch im Alltag schick aussieht.

Als Bettina ihren Shop Momelino damals aufmachte (früher noch mit dem Namen Mom & More) habe ich nicht lange gezweifelt und war so begeistert, dass ich Ihren Shop damals vorgestellt habe. HIER (ihr gelangt direkt zu meinem damaligen Beitrag) habe ich Momelino damals das erste mal vorgestellt.


Tja, was soll ich sagen. 2 Jahre später ist das Thema Schwangerschaft und Umstandsmode für mich relevant. Und da ich weiß, dass viele Mama´s, werdende Mama´s oder Frauen mit Kinderwunsch hier mitlesen, möchte ich euch die nächsten Monate auf meine persönliche Reise durch die Schwangerschaft und die Mode mitnehmen.


Heute möchte ich mit einem Shirt anfangen, welches ich schon jetzt, im 4ten Monat, problemlos anziehen kann. Der Bauch wächst immer mehr, noch ist er nicht zu groß aber schön anzusehen. Natürlich könnte ich meine normale Kleidung noch anziehen aber die liegt eng an, der Bauch zeichnet sich überdimensional ab und allgemein fühlt man sich auf der Straße eher mit Blicken gelöchert, als dass die Leute sich denken könnten „Oh, was für ein schöner Babybauch“

Ich habe mich daher für ein weiß gepunktetes Shirt entschieden, welches bequem zum tragen ist, meinen (noch) kleinen Babybauch schick in Szene setzt und welches auch noch praktisch ist. Denn bis zum Ende der Schwangerschaft und auch danach werde ich es tragen können. Man kann mit diesem Shirt bequem Stillen, ohne sich komplett ausziehen zu müssen.

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Das problemlose Stillen ist durch das Überlappen im Brustbereich möglich. Auf Grund des Bandes auf Unterbrusthöhe sowie den seitlichen Raffungen, kommt der Babybauch schön zur Geltung. Und genau das liebe ich im Moment so sehr.

Das Material besteht zu 94% aus Viskose und zu 6% aus Elasthan.

Wer weiß/dunkelblau gepunktet nicht so mag, der kann das Shirt auch in dunkelblau/weiß gepunktet kaufen. Preislich liegen die Shirts bei 52,95 Euro. Und wenn ihr euch jetzt denkt, dass ihr das Geld nie ausgeben werdet, weil es ja woanders viiiiel günstigere Kleidung gibt, dem muss ich noch folgendes mit auf dem Weg geben:

  • Wer günstig kauft, kauft (oft) doppelt oder dreifach.
  • Bei billigen Bekleidungsketten wird nicht darauf Wert gelegt, dass die Kleidung in Deutschland hergestellt wird. Bei Momelino wird nicht nur darauf geachtet, sondern auch auf die Qualität der einzelnen Stoffe.
  • In den letzten Wochen habe ich mich sehr mit dem Thema Umstandsmode beschäftigt und muss sagen, dass mich persönlich optisch kaum was angesprochen hat.
  • Zudem habe ich in einem Onlineshop selten erlebt, dass mir Kleidung sofort so gut passt. Ich bin größentechnisch eh etwas komplizierter. In der Schwangerschaft hatte ich echt Angst, dass ich auf Anhieb nichts passendes finden werde. Dem war bei Momelino nicht so, ich habe das Shirt in Größe S bestellt und es passt problemlos.
  • Man sollte auch nie vergessen, dass fast alles bei Momelino auch zum Stillen geeignet ist. So trägt man die Mode nicht nur in der Schwangerschaft, sondern auch in der Stillzeit.

 

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*Link führt zur Partnerwebseite

 

Geduld- eine Tugend die es zu beherrschen gilt.

Geduld, tja googelt man diesen Begriff, dann findet man Sätze wie „die Fähigkeit oder Bereitschaft, etwas ruhig und beherrscht abzuwarten oder zu ertragen“ oder „Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen“
Klingt logisch, wenn man weiter drüber nachdenkt.

Aber alles was logisch klingt, muss noch lange nicht leicht und einfach umsetzbar sein.
Ich bin zum Beispiel ein absolut ungeduldiger Mensch. Mir kann es nicht schnell genug gehen. Wichtige Dinge müssen am besten sofort geklärt werden. Ich bin kein Typ, der alles vor sich hin schieben mag. Ich möchte lieber alles gleich erledigen.

Manchmal gibt es aber Dinge und Situationen, die Geduld erfordern. Ein warten auf die Zusage des Jobs, einige Nachrichten, die sich zum Beispiel über das Wochenende aufschieben und man definitiv erst am Montag eine Antwort bekommt. Wichtige Entscheidungen im Leben… Ich könnte die Liste noch länger führen…

Auch wenn ich weiß, dass es wichtig ist, in manchen Momenten die Ruhe zu bewahren, einfach geduldig zu sein, so fällt es mir doch schwer, diese Haltung zu wahren. Hinterher ist man aber meist schlauer und dann zeigt sich, dass man doch geduldiger hätte sein müssen.

Wie sieht das denn bei euch aus? Seid ihr geduldig?

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