Dorfkrug in Kaprun

An unserem ersten Ski Urlaubstag 2017 in Kaprun haben wir uns ein Lokal ausgesucht, an dem wir schon oft vorbei gefahren sind, es aber bisher nie besucht haben.
Der Dorfkrug. Er liegt direkt an der Straße und ist somit auch für Touristen sehr gut zu finden.

Die genaue Adresse ist:

Achenstraße 2, 5710 Kaprun, Österreich

Nicht nur außen, sondern auch innen hat uns das Lokal sehr angesprochen. Rustikal, gemütlich und dennoch groß. Wir waren an einem Donnerstag Abend hier und hatten nicht reserviert. Unser Glück war, dass wir schon 17.30 Uhr da waren. So hatten wir einen Tisch für 2 Stunden. Generell empfiehlt es sich schon zu reservieren. Wer nicht vor Ort speisen möchte, der kann sich auch alles telefonisch zum mitnehmen bestellen. Bei den Pizzen weiß ich, dass es ganz sicher geht, bei dem Rest habe ich keine Information gefunden.

Die Karte ist sehr groß und bietet viele nationale und internationale Speisen. Im Internet haben wir keine Preise gefunden, im nachhinein wissen wir auch warum. Der Dorfkrug ist doch ein wenig preisintensiver. Bei den schnellen Gerichten wie Pizza merkt man dies nicht unbedingt, bei den Fleischspeisen allerdings schon.


Gestartet haben wir mit einer Vorsuppe. Mein Papa die Tomatensuppe mit Paprika und ich die Knoblauchsuppe. Beide haben 4,90 Euro kostet und waren sehr lecker.

20170126_173106

Tomatensuppe mit Paprika- eher pikant und nicht fruchtig

 

Etwas preisintensiver waren dann die Hauptspeisen. Ich hatte Steak und Salat. Dieses Kombinationsgericht kostet 26, 90 Euro und besteht aus 300 g Rumpsteak mit Kräuterbutter, Knoblauch Baguette, verschiedenen Dips und einem Salat. Ich dachte mir echt, dass ich mit der Kombination nichts falsch machen kann.

Mein Papa hatte den Kapruner Burgherren Spiess für 18,90 Euro. Hier wurden verschiedene Sorten Fleisch am Spiess mit Pommes, diversen Dips sowie Ofenkartoffel serviert.

Beides war schnell am Tisch und wurde auf einem riesigen Brett serviert.

img_20170126_193739_996

Dorfkrug von außen,  Salzburger Knoblauchrahmsuppe, Obstsalat, Unten links Rumpsteak und rechts Dekoration unseres Gastraumes

 

 

Optisch waren die Hauptspeisen wirklich lecker. Als ich mein Steak angeschnitten hatte, war ich allerdings vom Glauben abgefallen. Mein schöner und typischer Fettrand wurde am Rumpsteak einfach mal entfernt, ohne zu fragen. Medium gebraten war es, da kann man nichts sagen, allerdings hätte ich nicht gedacht, dass man ein so schönes Stück Fleisch so „versauen“ kann. Es war zäh ohne Ende. Mein Papa war der selben Meinung. Sehr schade, wir essen gern und auch mal oft Steak und können somit gut Vergleiche ziehen. Auch das Knoblauchbrot war nicht der Hit. Sehr fettig, nur auf einer Seite angebraten und es schmeckte kaum nach Knoblauch. Für den Preis haben wir echt mehr erwartet. Das Essen von meinem Papa war okay, Pommes waren nicht wirklich geschmackvoll, diese haben wir weggelassen. Die Dips in beiden Hauptspeisen waren nicht definierbar und die „Sour Cream“ zur Ofenkartoffel war auch mehr ein Gemisch aus Quark, auf jeden Fall ohne die typischen Kräuter, die in eine Sour Cream gehören.

Zum Abschied haben wir uns noch einen Obstsalat geteilt.

Alles in allem war der Service okay aber die Speisen, abgesehen von den Suppen, nicht wirklich überzeugend. Preis Leistung haben leider überhaupt nicht gestimmt.